Pipeline: Röhren im Teilchenschauer - DER SPIEGEL
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Pipeline Röhren im Teilchenschauer

Rost erzwang die Schließung der Trans-Alaska-Pipeline- offenbar zur Überraschung der Beteiligten. Physiker wissen, so weit im Norden geht ein Teilchenschauer von der Sonne auf die Erde nieder - und beschleunigt auch die Korrosion.
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Sonne: Auf der Aufnahme des "Soho"-Satelliten der Nasa sind die dunklen Flecken auf der Oberfläche des Sterns zu erkennen. An deren Rändern bauen sich starke magnetische Felder auf, die geladene Gasteilchen weit ins All schleudern.

Foto: REUTERS/NASA
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Trans-Alaska-Pipeline: Die Leitung aus dem Jahr 1977 musste wegen Korrosion geschlossen werden. Im Norden der Trasse ist die Rohrleitung auf einigen Kilometern durchgerostet. Physiker wissen, dass der kosmische Teilchenschauer von Sonnenstürmen im Norden der Erdkugel Spannungen in Leitungen induzieren kann. Die wiederum beschleunigen das Verrosten.

Foto: REUTERS
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Schauspiel (am Bear Lake in Alaska): Der bekannteste Effekt geladener Teilchen in der Erdatmosphäre sind Polarlichter (Aurora Borealis). Nach besonders starken Sonnenstürmen waren sie schon bis Süddeutschland zu sehen.

Foto: DDP
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Kalte Quelle: Prudhoe Bay, das größte Ölfeld der USA musste wegen der maroden Pipeline am 07. August 2006 vorübergehend geschlossen werden.

Foto: DPA
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Reparatur: Bis zu 100 Millionen US-Dollar veranschlagt der Betreiber BP für die Instandsetzung der Rohrleitung. Erst wenn sie in Betrieb geht, kann wieder Öl an die Südküste Alaskas fließen, wo es in Tankschiffe verladen wird.

Foto: DPA
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