Piraten Bestens ausgestattet
Seeräuber in Hobyo: Die EU will 2000 somalische Soldaten ausbilden, doch viele Absolventen früherer Trainings kämpfen inzwischen für Terrormilizen oder kapern Schiffe.
Islamist in Mogadischu: Im bürgerkriegszerütteten Somalia ist die Lage selbst für Soldaten gefährlich.
Piraten in Eyl: Sold aus US-Kassen soll die Rekruten bei der Fahne halten. Aber: Der Gegner zahlt besser.
Im somalischen Haradheere ist zu sehen, wie die Piraterie die Gesellschaft verändert. Das ehemalige kleine Fischerdorf hat sich zu einer Stadt entwickelt. Häuser statt Hütten.
Mit Schnellbooten näheren sich die Seeräuber internationalen Handelsschiffen. Die gekaperten Schiffe kommen meist erst nach hohen Lösegeldzahlungen frei.
Festgenommene Piraten im Golf von Aden: Was tun mit den Gefangenen? Erstmals sollen jetzt Seeräuber nach Deutschland gebracht werden, wo ihnen - nach einem Angriff auf ein deutsches Schiff - der Prozess gemacht werden soll.
Somalische Soldaten in Mogadischu: Viele von der EU ausgebildeten Sicherheitskräfte wechseln anschließend die Seiten.
Bewaffnete in Wajid: Viele nehmen auch gleich die Waffen mit, an denen sie von der EU ausgebildet wurden.
Pirat in Hobyo: Sicherheitsexperten bemängeln, militärische Schulungen für Soldaten machten nur dann Sinn, wenn sie in ein Gesamtkonzept eingebunden würden.