Piraten-Mann Joachim Paul im NRW-Wahlkampf - DER SPIEGEL
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Joachim Paul Der Polit-Neuling

Der Medienpädagoge und Biophysiker ist noch neu in der politischen Landschaft. Die Piraten wählten ihn im März zum Spitzenkandidaten. Es gilt als sicher, dass die Partei in den Landtag einziehen wird: Umfragen sehen sie nur knapp hinter den Grünen.
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Die Piraten wählten Joachim Paul im März 2012 zu ihrem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl.

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Paul ist bereits ein Altgedienter in der noch jungen Partei: Er trat schon 2009 ein. Wie er selber sagt, hat ihn sein Sohn angeworben.

Foto: Caroline Seidel/ dpa
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Der 54-jährige Paul kommt aus Neuss. Er ist Medienpädagoge und Biophysiker. Als politisches Ziel nennt er mehr Bildungsmöglichkeiten für alle.

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Ein Bekenntnis zur Gemeinsamkeit hievte ihn auf den ersten Listenplatz in NRW: Auf dem Landesparteitag in Münster rief er den Delegierten zu: "Ich möchte als Netzwerk mit euch allen in den Landtag!"

Foto: Rolf Vennenbernd/ dpa
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Nicht mehr ganz jung, aber erst spät in der Politik engagiert. Vor den Piraten sei er noch nie in einer Partei gewesen, sagt Paul. Bei seinem Eintritt war er bereits jenseits der 50.

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Paul bei einer Pressekonferenz im Düsseldorfer Landtag. Mit Vollbart, Sakko und ergrautem Haar passt er nicht so recht in das Klischee des jungen, hippen, unangepassten Protestparteimitglieds. Dass er für die Landtagswahl nominiert wird, ist für Paul ziemlich aufregend. "Ich bin voll mit Adrenalin bis unter die Haarkrause", erklärte er.

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