Pjöngjangs Trabant Nordkoreas Satellit funktioniert nicht
Start der "Unha-3"-Rakete am 12. Dezember: Zwar hat Nordkorea erstmals einen Satelliten in den Orbit gebracht, doch er scheint nicht zu funktionieren.
Südkoreanischer TV-Bericht über Nordkoreas Raketenstart: Der nordkoreanische Satellit umkreist die Erde in einer Höhe von 505 Kilometern.
Geborgene Trümmer der "Unha-3": Südkorea fischte die erste Stufe der nordkoreanischen Rakete aus dem Meer. Sie wird nun untersucht.
Die südkoreanische Marine entdeckte das Teil der nordkoreanischen Rakete rund 160 Kilometer südlich von Seoul im Meer.
Verräterische Löcher: An der Unterseite des Treibstofftanks sind vier Öffnungen erkennbar. Sie deuten darauf hin, dass die vier Triebwerke der ersten Raketenstufe weiterhin über vier einzelne Turbopumpen mit Treibstoff versorgt werden - und nicht über nur eine Pumpe, was ein technischer Fortschritt wäre.
Ingenieure an der Unterstufe der Unha-3: Der Test wurde von westlichen Experten als Beweis interpretiert, dass Nordkorea vielleicht nie in der Lage sein wird, eine einsatzfähige Langstreckenrakete zu konstruieren.
Applaus für den Diktator: Nordkoreanische Soldaten beklatschen den Raketentest.
Staatschef im Kontrollraum: Kim Jong Un verfolgte den Raketenstart rauchend im Kommandozentrum.
Nachdem der Flugkörper erfolgreich abgehoben hatte, zeigte sich Kim gelöst.
Umlaufbahn des Satelliten "Kwangmyongsong-3": Westliche Astronomen gehen davon aus, dass der Trabant unkontrolliert taumelt.
Vor dem Start der nordkoreanischen Rakete hatte es internationale Proteste gegeben. Auch der Uno-Sicherheitsrat verurteilte den Test. Der Raketenstart sei eine klare Verletzung mehrerer Resolutionen des Gremiums. Unter anderem im April habe der Rat Nordkorea aufgefordert, keine weiteren Raketen zu starten.
Das Land ist in Feierlaune: Am Tag nach dem Raketentest fand im Gedenken an den verstorbenen früheren Staatschef Kim Jong Il ein Fest für die Jugend Nordkoreas statt.