"Planck"-Bilder: Kosmos-Staub und Urknall-Echo - DER SPIEGEL
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"Planck"-Bilder Kosmos-Staub und Urknall-Echo

Ein Netz aus kaltem Staub durchzieht unsere kosmische Nachbarschaft. Das europäische Weltraumteleskop "Planck" hat die frostigen Areale nun in einem beeindruckenden Bild festgehalten. Astronomen staunen über die Strukturen - und haben Probleme, deren Entstehung zu erklären.
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Neues "Planck"-Falschfarbenbild: Unterschiedliche Farben auf dem Bild zeigen die Temperaturen des Staubs an. Bereiche in weiß oder rosa weisen auf wärmere Areale hin. In ihnen liegt die Temperatur einige Dutzend Grad über dem absoluten Nullpunkt. Dunklere Farbtöne künden von Bereichen, die frostiger sind. Der wärmere Staub konzentriert sich in der Ebene der Milchstraße, die als leuchtendes Band unten im Bild zu sehen ist. Der Staub oberhalb und unterhalb davon ist kühler.

Foto: ESA and the HFI Consortium, IRAS/ dpa
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Untersuchtes Segment: Der rot markierte Bereich ist der Himmelsabschnitt, den "Planck" für das vorher gezeigte Foto untersucht hat. Projeziert wurde er für diese Aufnahme auf ein Bild, das der Satellite "Iras" vor mehr als 20 Jahren gemacht hat.

Foto: IRAS
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Kalter Staub im "Planck"-Bild: Eine Vielzahl von Faktoren sorgt dafür, dass sich die beobachteten faserartigen Strukturen formen - die Rotation der Galaxien, die Gravitation, Strahlung, Partikelströme, Magnetfelder. Diese Kräfte sind auch wichtig für die Entstehung von Sternen und Galaxien.

Foto: ESA / HFI Consortium
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