"Planck"-Daten: Offene Fragen bleiben - DER SPIEGEL
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"Planck"-Daten Offene Fragen bleiben

Das Universum ist etwas älter als gedacht - und auch anders zusammengesetzt als bisher vermutet. Doch auf den ersten Blick scheinen die neuen Ergebnisse des "Planck"-Teleskops kosmologische Modelle zu bestätigen. Wenn da nur nicht einige unerklärliche Ausnahmen wären.
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Weltraumteleskop "Planck" (künstlerische Darstellung): "Planck" hat sich auf die Suche nach Zeugnissen aus der Frühzeit unseres Universums gemacht. Es geht gewissermaßen um das älteste Licht im Kosmos.

Foto: DB ESA/ AOES Medialab/ picture-alliance/ dpa
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Neue Himmelskarte: Zu sehen sind extrem schwache Temperaturschwankungen, die aus der Zeit unmittelbar nach der Entstehung unseres Kosmos vor 13,8 Milliarden Jahren stammen. Rote Regionen sind etwas heißer, blaue Regionen dagegen etwas kälter. Doch es geht um Millionstel-Bruchteile eines Grades.

Foto: ESA/ Planck Collaboration
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Beobachtete Anomalie: Vor allem im großen Maßstab entsprechen die tatsächlichen Fluktuationen bei den Temperaturen der Hintergrundstrahlung nicht den Werten, die "Planck" für die frühe Zeit des Universums ermittelt hat - zumindest, wenn man das Standardmodell zur Erklärung heranzieht.

Foto: Esa/ Planck Collaboration
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Masse- beziehungsweise Energiedichte unseres Universums: Die "Planck"-Daten zeigen, dass sich der Kosmos anders zusammensetzt als man bisher glaubte. Doch die mysteriöse Dunkle Energie macht immer noch die große Mehrheit aus.

Foto: ESA/ Planck Collaboration
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Älteres "Planck"-Falschfarbenbild: Unterschiedliche Farben auf dem Bild zeigen die Temperaturen des Staubs an. Bereiche in weiß oder rosa weisen auf wärmere Areale hin. In ihnen liegt die Temperatur einige Dutzend Grad über dem absoluten Nullpunkt. Dunklere Farbtöne künden von Bereichen, die frostiger sind. Der wärmere Staub konzentriert sich in der Ebene der Milchstraße, die als leuchtendes Band unten im Bild zu sehen ist. Der Staub oberhalb und unterhalb davon ist kühler.

Foto: ESA and the HFI Consortium, IRAS/ dpa
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Kalter Staub im "Planck"-Bild: Eine Vielzahl von Faktoren sorgt dafür, dass sich faserartige Strukturen formen - die Rotation der Galaxien, die Gravitation, Strahlung, Partikelströme, Magnetfelder. Diese Kräfte sind auch wichtig für die Entstehung von Sternen und Galaxien.

Foto: ESA / HFI Consortium
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