Plastikabfall: Müll im Meer - DER SPIEGEL
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Plastikabfall Müll im Meer

Mehr als 30 Stellen des Meeresbodens im Atlantik und im Mittelmeer haben Forscher untersucht - und überall Müll gefunden. Selbst Tiefseelebewesen sind nicht vor ihm sicher. Und wenn die Plastikabfälle irgendwann zerfallen, fangen die Öko-Probleme erst an.
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Plastikabfall in der Framstraße (im Juli 2012): Die Meere Europas sind bis hinunter in die Tiefseegräben mit Plastikmüll und anderen Abfällen verschmutzt. Bei einer weiträumigen Studie zur Müllverteilung und -dichte auf dem Meeresboden rund um den Kontinent fanden Forscher an allen untersuchten Stellen die Hinterlassenschaften des Menschen.

Foto: DPA/ AWI
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Kaum erkennbar: Der Kunststoff wird unter dem Einfluss von Sonnenlicht, Salz und anderen Faktoren mit der Zeit brüchig. Übrig bleiben Mini-Partikel, die die Fische mit der Nahrung aufnehmen.

Foto: HO/ REUTERS
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Meere als Müllkippe: Substanzen wie Polyethylen werden in der Natur nicht oder nur langsam abgebaut. Fische nehmen den Stoff auf, wenn sie Plastikmüll verschlucken.

Foto: DIMITAR DILKOFF/ AFP
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Idylle mit Makel: Derzeit werden jährlich etwa 280 Millionen Tonnen Plastik weltweit produziert, Tendenz steigend.

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Wichtig ist ein gutes Recyclingsystem: Jeder Europäer verbraucht im Durchschnitt knapp 200 Plastikbeutel pro Jahr, in Deutschland sind es immer noch rund 70 Tüten.

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Schädlicher Kreislauf: Die Plastiktüten werden im Wasser in kleine Teilchen zerrieben. Sie transportieren Schadstoffe in die Nahrungskette der Fische. So landen die Plastiktüten letztlich wieder auf dem Teller.

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Todesurteil Plastikmüll: US-Forscher haben herausgefunden, dass sich die Giftstoffe in der Leber der Fische ablagern.

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