Plastikabfall Müll im Meer
Plastikabfall in der Framstraße (im Juli 2012): Die Meere Europas sind bis hinunter in die Tiefseegräben mit Plastikmüll und anderen Abfällen verschmutzt. Bei einer weiträumigen Studie zur Müllverteilung und -dichte auf dem Meeresboden rund um den Kontinent fanden Forscher an allen untersuchten Stellen die Hinterlassenschaften des Menschen.
Kaum erkennbar: Der Kunststoff wird unter dem Einfluss von Sonnenlicht, Salz und anderen Faktoren mit der Zeit brüchig. Übrig bleiben Mini-Partikel, die die Fische mit der Nahrung aufnehmen.
Meere als Müllkippe: Substanzen wie Polyethylen werden in der Natur nicht oder nur langsam abgebaut. Fische nehmen den Stoff auf, wenn sie Plastikmüll verschlucken.
Idylle mit Makel: Derzeit werden jährlich etwa 280 Millionen Tonnen Plastik weltweit produziert, Tendenz steigend.
Wichtig ist ein gutes Recyclingsystem: Jeder Europäer verbraucht im Durchschnitt knapp 200 Plastikbeutel pro Jahr, in Deutschland sind es immer noch rund 70 Tüten.
Schädlicher Kreislauf: Die Plastiktüten werden im Wasser in kleine Teilchen zerrieben. Sie transportieren Schadstoffe in die Nahrungskette der Fische. So landen die Plastiktüten letztlich wieder auf dem Teller.
Todesurteil Plastikmüll: US-Forscher haben herausgefunden, dass sich die Giftstoffe in der Leber der Fische ablagern.