Pleite-Frachter von Hanjin Wasser und Essen werden knapp
Nachdem Hanjin Shipping in die Insolvenz gegangen ist, dümpeln auf den Weltmeeren mehr als 70 Frachter der koreanischen Großreederei. Sie dürfen nicht in Häfen einlaufen. Essen, Wasser und Treibstoff werden knapp.
Aufgebrachte Arbeiter einer Hafenorganisation in der südkoreanischen Stadt Busan ringen mit Polizisten, weil sie für die Rettung von Hanjin kämpfen wollen.
Eine Finanzspritze von umgerechnet rund 80 Millionen Euro für das Unternehmen brachte nur etwas Ruhe für die betroffenen Hafenarbeiter und Schiffsbesatzungen - ein Teil des Geldes soll von Konzernchef Cho Yang Ho kommen.
Ein Sicherheitsmann bewacht Container von Hanjin: Vor allem Gläubiger versuchen, sich ihren Anteil zu sichern und Waren am Hafen zu beschlagnahmen.
Nur für Frachter vor der Westküste der USA hat sich die Lage etwas entspannt. Sie dürfen teils in US-Häfen einlaufen, weil ein Konkursgericht Hanjin erlaubte, trotz seiner Pleite 8,8 Millionen Euro für das Entladen seiner Frachter zu verwenden.