Pluto Schlangenhaut auf dem Zwerplaneten
Dieser Ausschnitt zeigt die Oberfläche der Bergkette Tartarus Dorsa in überraschender Formation: Viele der Rinnen laufen parallel, so als seien sie durch einen geologischen Prozess entstanden - möglicherweise Wind, vermuten die Astronomen.
Eine weitere Spektralaufnahme des Pluto zeigt, dass es auf dem Zwergplaneten jede Menge Methan gibt (in lila) - allerdings ungleichmäßig verteilt.
Eine ungewöhnliche zylindrische Projektion des Zwergplaneten. In der Mitte ist die große Sputnik-Ebene zu erkennen, die von gefrorenem Stickstoff überzogen sein könnte.
Die Aufnahmen der Plutooberfläche sind die bislang am höchsten aufgelösten. Die Sonde "New Horizons" schoss die Bilder mit der Multispectral Visual Imaging Camera (MVIC) des Instruments Ralph.
Die hier abgelichtete Oberfläche ähnelt der Haut einer Schlange...
...die Brocken auf der Oberfläche könnten Berge sein - oder Eisklumpen.
Es wird noch eine Weile dauern, bis die Forscher sagen können, worum es sich bei der Formation tatsächlich handelt.
Nahaufnahme von Mitte September: 15 Minuten nach der dichtesten Annäherung an Pluto, blickte die Sonde mit dieser Aufnahme zurück - zum Sonnenuntergang auf Pluto.
Künstlerische Darstellung von "New Horizons": Am 15. Juli passierte die Sonde den Zwergplaneten in nur 12.000 Kilometern Entfernung.
Plutos Berglandschaft: Hohe Berge, gefrorene Ebenen, dichte Nebelschwaden zeigt diese Aufnahme von Mitte September.
Bodennebel: Mehrere Schichten dichter Dunstschwaden liegen über Pluto.
Die zusammengesetzte Pluto-Aufnahme von Mitte September: So würde der Zwergplanet aussehen, wenn man etwa 1800 Kilometer überm Äquator schwebt und nach Nordosten blickt. Die dunkle, zerklüftete Region nennt die Nasa informell Cthulhu-Region, den hellen Bereich darüber Sputnik-Ebene. Die Sonde "New Horizons" hat die Pluto-Bilder während ihres Vorbeiflugs im Juli geschossen. Nun sendet sie die Daten nach und nach zur Erde.