Poker: Wenn der Computer blufft - DER SPIEGEL
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Poker Wenn der Computer blufft

Schachcomputer sind unbesiegbar - nun gilt das auch für Pokersoftware. Gegen das von Forschern entwickelte Programm haben Menschen keine Chance, sofern ausreichend viele Partien nacheinander gespielt werden.
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Pokerglück: Jeder Spieler bekommt zwei Karten, die nur er selbst kennt. Über das Blatt der Gegner weiß man nur so viel, wie man sich aus deren Aktionen zusammenreimen kann.

Foto: Franz-Peter Tschauner/ picture alliance / dpa
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Pokerrunde: Das Glücksspiel wird deshalb auch als Spiel mit imperfekter Information bezeichnet. Anders als etwa bei Schach, wo alle Figuren offen sichtbar auf dem Feld stehen, hat ein Spieler kein vollständiges Wissen über das Geschehen, weil der die Karten der Gegenspieler nicht kennt.

Foto: Maren Wohlers/ Goodgame Studios
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Computer als Gegner: Das unvollständige Wissen machte es Wissenschaftlern bislang schwer, eine Computerlösung für Poker zu finden. Nun melden Forscher der University of Alberta einen Durchbruch: Eine von ihnen entwickelte Pokersoftware sei bei ausreichend vielen Spielen nicht zu schlagen.

Foto: University of Alberta/ John Ulan
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Passen, Mitgehen, All in? Beim Pokern muss ein Spieler immer wieder Entscheidungen treffen. Die neue Software nimmt ihm dies ab. Doch auch sie muss den Zufallsgenerator bemühen, weil es meist nicht die eine richtige Entscheidung gibt, sondern mehrere.

Foto: VALERY HACHE/ AFP
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Unschlagbar ist der Computer trotzdem nicht. Mit einem schlechten Blatt kann auch er kaum gewinnen. Pik König und Pik Ass sind freilich keine schlechten Karten.

Foto: Maurizio Gambarini/ dpa
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World Series of Poker in Las Vegas (2014): Wird das Spiel sehr häufig wiederholt, verteilt sich das Kartenglück gleichmäßig über alle Spieler. Dann ist die Software nach Aussagen der Forscher unbesiegbar.

Foto: © Steve Marcus / Reuters
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Vorbild Schach: 1997 besiegte erstmals ein Computer den amtierenden Schachweltmeister Garri Kasparow.

Foto: Stan Honda / AFP
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