Polen: Jagdszenen mit Bärin - DER SPIEGEL
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Polen Jagdszenen mit Bärin

Nahe des polnischen Chorzow spielten sich turbulente Szenen ab: Dort sollte eine Bärin, die bereits in einem anderen Ort die Anwohner in Unruhe versetzt hatte, per Betäubungsschuss außer Gefecht gesetzt werden. Die Narkose hatte jedoch noch nicht gewirkt, als sich die Menschen dem Tier näherten.
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Jetzt aber nichts wie weg: Die Bärin setzt einem Mann nach, der zu dem Team gehört, das das Tier betäuben wollte.

Foto: Darek Delmanowicz/ dpa
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Bei der Bärin soll es sich um dasselbe Tier handeln, das erst kürzlich im südostpolnischen Przemysl in der Nähe einer Schule gesichtet worden war.

Foto: Darek Delmanowicz/ dpa
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In Przemysl war ein Versuch, die Bärin mittels Betäubungsgewehr außer Gefecht zu setzen, zunächst ebenfalls gescheitert. Sie wurde damals in ein Tierheim gebracht und nach einigen Tagen wieder in die Freiheit entlassen.

Foto: Darek Delmanowicz/ dpa
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Auch im schlesischen Chorzow (früher Königshütte) zeigte sich die Bärin nun quicklebendig. Die Behörden vermuten, dass das Tier in einem Zoologischen Garten geboren wurde und deshalb nicht allein in der Natur leben könne. Sie suche Kontakt zu menschlichen Siedlungen, sagte eine Sprecherin eines Naturschutzverbandes.

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Die Bärin wurde schließlich eingefangen. Polizeibeamte, Feuerwehrleute und Veterinärmediziner hätten das rund 100 Kilogramm schwere Tier in eine Tierklinik gebracht, sagte ein Polizeisprecher der Polnischen Presse-Agentur PAP. Das Tier sei geschwächt und müsse behandelt werden.

Foto: Darek Delmanowicz/ dpa
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