Politische Verfolgung - DER SPIEGEL
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Politische Verfolgung Aus dem Gulag ins Gelbe Elend

Ein endloser Alptraum: Als 19-Jähriger wurde der DDR-Bürger Günter Rehbein 1952 zu 25 Jahren Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt. Nach einer Amnestie stellte man ihn vor die Wahl: DDR oder BRD? Rehbein entschied sich für die alte Heimat - und das Leiden ging weiter.
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Endlich Zuhause: Bundeskanzler Konrad Adenauer reiste 1955 nach Moskau und erwirkte eine Zusage von Nikita Chruschtschow, dass alle deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion freigelassen würden. Mit ihnen durfte auch Günther Rehbein wieder nach Hause. Sonst, sagte er später, wäre er wohl in einem sibirischen Arbeitslager zu Grunde gegangen.

Foto: Zschetschingk/ dpa
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"Gelbes Elend": Einige Jahre nach seiner Rückkehr in die DDR schlug Günther Rehbein einen alten Bekannten nieder. Er hatte erfahren, dass ihn dieser 1952 an die Sowjets verraten hatte. Rehbein musste daraufhin für vier Jahre nach Bautzen ins Gefängnis.

Foto: dpa
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Der Gulag: Schnee liegt auf den zerfallenen Resten eines ehemaligen stalinistischen Gefangenenlagers in Sibirien. Tausende Menschen sperrte der NKWD zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Tod Stalins 1953 in solche Lager. Harte Arbeit, wenig Essen und diverse Krankheiten erwarteten die Häftlinge dort. Günther Rehbein wurde 1952 in ein solches Lager gebracht. Der 19-Jährige wurde verdächtigt, er habe die sowjetische Kommandantur in Gera in die Luft sprengen wollen.

Foto: Getty Images
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Ein Arbeitslager in Sibirien: Nachdem er unter Folter ein russisches Protokoll unterschrieben hatte, das er nicht lesen konnte, wurde Günther Rehbein zu 25 Jahren in einem Arbeitslager verurteilt. Das Foto zeigt ein Arbeitslager in Sibirien im Jahr 1954.

Foto: AP
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