Pompeji: Tod unter Vulkanasche - DER SPIEGEL
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Pompeji Tod unter Vulkanasche

Vor fast 2000 Jahren fielen sie dem Vesuv zum Opfer: Forscher haben das Sterben einer Familie in Pompeji rekonstruiert. Mit beklemmender Präzision zeigen sie anhand vulkanischer Ablagerungen, wie eine Familie im Haus eines Kaufmanns ihre letzten Stunden durchlebte.
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Straße in Pompeji: Im Jahr 79 nach Christus fiel die Stadt einem Vulkanausbruch zum Opfer - und blieb unter den Lavamassen besser erhalten als die meisten anderen Stätten der Antike.

Foto: DDP
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Historisches Gemälde des Vesuvausbruchs (etwa 1768): Viele Einwohner Pompejis versuchten, aus der Stadt zu fliehen - und liefen in eine tödliche Falle.

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Haus des Kaufmanns Julius Polybius an Pompejis Hauptstraße Via dell'Abbondanza: Für eine Familie wurde die Villa beim Ausbruch des Vesuvs zur Todesfalle. Forscher haben jetzt ihre letzten Stunden rekonstruiert.

Foto: Claudio Scarpati
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In Pompeji ausgegrabene Leiche: Tausende starben beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79.

Foto: Robert Etienne
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Skelette im Haus des Polybius: Elf Menschen kamen in der Villa ums Leben.

Foto: Luongo, Perrotta, Scarpati
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Letzte Ruhestätte: In einer Ecke des Raums fanden die Ausgräber die sterblichen Überreste einer hochschwangeren Frau und einenes Mannes.

Foto: Luongo, Perrotta, Scarpati
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Beginn der Katastrophe: Die Last des vulkanischen Materials auf den Dächern von Pompeji wurde schnell größer. Die Grafik zeigt, wo die graue Masse zuerst ihren Weg in die Villa des Polybius fand.

Foto: Annamaria Perrotta
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Zweite Phase: Große Teile des Dachs sind eingestürzt. Die Familie flüchtete in den hinteren Teil des Gebäudes, von dessen schrägem Dach die Asche herunterrutschen konnte.

Foto: Annamaria Perrotta
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Das Finale: Ein pyroklastischer Strom trifft das Haus und tötet die Bewohner.

Foto: Annamaria Perrotta
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Anhäufung von vulkanischem Material in der Polybius-Villa (Computergrafik): Das Innere von Häusern bot beim Ausbruch des Vesuvs eine trügerische Sicherheit.

Foto: Masanori Aoyagi
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Eingestürztes Dach von Polybius' Villa (Computergrafik): Als die pyroklastischen Ströme des Vesuvs das Haus trafen, gab es für die Bewohner kein Entrinnen mehr.

Foto: Masanori Aoyagi
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Skelett aus Pompeji: Zahlreiche Menschen wurden von vulkanischen Trümmern erschlagen, als sie versuchten, aus der Stadt zu entkommen.

Foto: DPA
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Ruinen von Herculaneum: Auch diese Stadt fiel dem Vesuv-Ausbruch des Jahres 79 zum Opfer.

Foto: DPA
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Satellitenbild des Vesuvs: Pyroklastische Ströme, bis zu 700 km/h schnell und bis zu 800 Grad heiß, rasten über Pompeji hinweg und töteten alles in ihrem Weg.

Foto: NASA / Digital Globe
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Ruinen von Pompeji: Der Vesuv (im Hintergrund) ist im Jahr 79 explosiv ausgebrochen. Plinius der Jüngere hat die Katastrophe beschrieben - weshalb Ausbrüche dieser Art bis heute als Plinianische Eruptionen bezeichnet werden.

Foto: AP
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Ruinen von Pompeji: Unter der Asche des Vesuvs konserviert, überdauerte die Stadt die Jahrhunderte

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Rauchwolke über dem Vesuv (April 1906): Der Vulkan hat in den vergangenen Jahrtausenden mehrfach menschliche Siedlungen ausgelöscht.

Foto: Getty Images
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