Autogramm Porsche 911 Herzensangelegenheit
Neuer Carrera: Die genaue Bezeichnung des jüngsten Mitglieds des Neunelfer-Familie lautet 991 II.
Mal was anderes: Wer seinen Elfer nicht im üblichen Schwarz oder Silber will, kann zum Beispiel den Farbton Miami Blue wählen. Könnte sich allerdings beim Wiederverkauf rächen.
Neue Horizontale: Das eindeutige Erkennungsmerkmal am Heck des 911 ist das Lufteinlassgitter mit längsliegenden Lamellen. Beim Vorgänger lagen sie noch quer.
Geschickte Retuschen: Die wichtigste Neuerung beim neuen Elfer ist der Turbomotor. Beim Facelift wurden aber auch ein paar Designdetails geändert - zum Beispiel die Leuchten am Bug, die jetzt schmaler sind und schnittiger wirken.
Abgeschaut vom Hypercar: Die Kühlklappen am Bug öffnen und schließen automatisch - wie beim Porsche 918 Spyder. Im Stand sind sie geöffnet; besteht kein erhöhter Kühlluftbedarf, schließen sie ab 15 km/h und öffnen in mehreren Stufen erst wieder ab 160 km/h.
Man hat die Wahl: Je nach Modus verändern sich die Fahrwerkseinstellung und das Ansprechverhalten des Motors. Betätigt man den sogenannten Response Button in der Mitte, steht für 20 Sekunden mehr Ladeluftdruck zur Verfügung.
Komfortzone: Angesichts der vielen Assistenzsysteme fühlt man sich im 911 mitunter wie in einer Limousine.
Neu sind auch die Luftauslässe am Heck, an denen die Abluft des Turbos ausströmt.
Neue Aufgabe: Der 911 hatte schon zuvor einen variablen Spoiler, mit dem Turbomotor kommt dem Flügel eine weitere Bedeutung zu - je nach Anstellwinkel wird durch die Umlenkung des Luftstroms zusätzlich Luft in die Einlasskanäle für die Ladeluftkühlung geleitet.
Bei Porsche-Fans umstritten: Der neue Standardmotor für den Elfer mit doppelter Turbo-Aufladung. Bisher kamen im Carrera Saugermotoren zum Einsatz. Die neuen Aggregate sind die größte Veränderung am neuen 911.
Luftnummer: Oben strömt die kalte Luft in den Motorraum, unten die heiße durch die Endrohre wieder heraus.