Book One im Test Das ist das Porsche-Notebook
Technisch ist das Book One von Porsche Design bestens ausgestattet. Auch kleinere 3D-Anwendungen können seinen Prozessor nicht einmal ansatzweise auslasten.
Von außen verströmt der Mobilrechner mehr als nur einen Hauch von Luxus. Der Schriftzug auf der Rückseite des Bildschirms dürfte für manche Kaufanreiz genug sein.
Das Scharnier, über das Bodenteil und Bildschirm miteinander verbunden sind, macht deutlich, dass hier keine Bauteile aus dem Baukasten chinesischer Auftragsfertiger benutzt werden.
Der Bildschirm lässt sich über das leichtgängige Scharnier fast stufenlos um bis zu 360 Grad drehen.
Zum Lieferumfang gehört auch dieser HDMI-Adapter, zum Anschluss an Fernseher und Monitore.
Auch ein Zeichenstift mit Technik von Wacom liegt im Karton - natürlich garniert mit dem Porsche-Design-Logo.
Zwar haftet der Stift magnetisch an Bodenteil und Bildschirm, besonders elegant tut er das aber nicht.
Dass im Inneren Hochleistungs-Hardware arbeitet, machen Lüftungsschlitze an der Seite des Bildschirms deutlich, durch die heiße Luft entweichen kann.
Obwohl die Lüftungsschlitze das Gehäuse sogar beidseitig für Durchzug öffnen, muss bei hoher Leistungsanforderung auch ein Lüfter anspringen, der sich durch deutlich vernehmbares Rauschen bemerkbar macht.
Die Anschlüsse wirken schon fast luxuriös. Zwei USB-C-Buchsen (links) stehen zwei USB-3.0.-Buchsen und ein Speicherkartensteckplatz zur Seite.
Unter der Kopfhörerbuchse ist der Entriegelungsknopf zu finden, den man drücken muss, um Bodenteil und Bildschirm zu trennen.
Ein Knopfdruck, und schon sich der Bildschirm leicht aus der Verriegelung lösen.
Wie gut diese Symbiose funktioniert, zeigt sich darin, dass das Display nicht einmal flackert, wenn man es abzieht.
Das so gekappte Bodenteil bleibt als funktionsloser Technologieträger zurück.
Den Bildschirm hingegen kann man ohne Tastatur bestens als autarkes Tablet verwenden.
Der abnehmbare Bildschirm macht das Porsche Design Book One zu einem besonders edlen Vertreter der aktuell beliebten Kategorie der 2-in-1-Notebooks.
Wie unabhängig die beiden Teile des Notebooks sind, zeigt auch ein Blick auf die Akkuanzeige. Ober- und Unterteil verfügen über jeweils eigene Stromspeicher.
Der Bildschirm des Book One (unten) bietet eine hervorragend feine Auflösung und Farbwiedergabe. Nur etwas heller dürfte er strahlen. Das hier zum Vergleich gezeigte iPad Pro 12,9 jedenfalls scheint sein Display zu überstrahlen.
Auch kommt nicht jede Software mit den 3200 x 1800 winzigen Pixeln klar, die das Display bietet. Manche Programme werden durch die hohe Auflösung derart verkleinert, dass Menüeinträge nur mit Lupe lesbar werden.
Ein Schwachpunkt ist die Beleuchtung der Tastatur. Sie verschlechtert die Lesbarkeit der aufgedruckten Buchstaben teilweise eher.