Porsche-Museum: Stillstand der Rasanz - DER SPIEGEL
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Porsche-Museum Stillstand der Rasanz

Schwäbisch-knauserig ging es bei Porsche bisher in Sachen Traditionspflege zu. 20 Autos im Werk II waren alles, was den Stuttgartern zu ihrer Historie einfiel. Nun wird alles anders: Am 31. Januar eröffnet ein spektakuläres Museum, in dem die Marke ihre Autos zelebriert.
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Porsche-Museum: Der Prachtbau auf drei Beinen wurde vom Wiener Architektenbüro Delugan Meissl entworfen und hat 100 Millionen Euro gekostet. Am 31. Januar wird das neue Museum erstmals für Besucher geöffnet.

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Porsche auf Drehtellern: Ikonen, wohin man blickt, gibt es im Hauptteil der Ausstellung zu sehen - hier beispielsweise diverse Modelle der 911-Baureihe.

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Renn-Legenden: Angeführt vom Porsche 904 Carrera GTS stehen hier die Pisten-Helden der sechziger Jahre hübsch aufgereiht hintereinander.

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Autos als Farbtupfer: Die weiße, von innen steril wirkende Architektur lässt die Autos - vom Porsche Traktor mit 14-PS-Dieselmotor (ganz oben links) bis zum Porsche 914 mit Mittelmotor (oben rechts) - ganz alleine im Mittelpunkt stehen.

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Leistungsorgie: Auf einer von 320.000 LED-Leuchten illuminierten Stellfläche stehen insgesamt sechs Porsche 917, die in den siebziger Jahren mit bis zu 1200 PS Leistung auf fast allen Rennstrecken dominierten.

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Gmünd Roadster: Das erste Auto mit dem Markennamen Porsche auf der zarten Fronthaube war 1948 dieser offene Sportwagen, der in einem Sägewerk im österreichischen Gmünd entstand. In der Mitte des Fahrzeugs werkelte ein auf 35 PS getunter VW-Käfer-Motor.

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Typ 360 Cisitalia: Ein Turiner Geschäftsmann ließ sich dieses Rennauto von Ferindand Porsche konstruieren. Der Wagen verfügt über einen 1,5-Liter-Zwölfzylindermotor mit Kompressor-Aufladung und einer Leistung von 385 PS; außerdem über einen zuschaltbaren Allradantrieb. Der Renner wurde wegen Geldmangels nie eingesetzt - er steht im Originalzustand im Museum.

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Vollgas-Träume: Porsche-Raritäten in Reih' und Glied. Zur Eröffnung zeigt das neue Museum 82 Autos, mehr als 300 weitere schlummern noch im Fundus des Unternehmens. Immer wieder sollen die Exponate ausgetauscht werden.

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Porsche-Keimzelle: Der Porsche Typ 64 wurde 1939 für die Berlin-Rom-Fernfahrt entwickelt, die aber wegen des Kriegsbeginns nie stattfand. Das Museum zeigt diese handgefertigte Replika der stromlinienförmigen Karosserie, die als Vorläufer der ersten Porsche-Nachkriegsmodelle gilt.

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Rolltreppe in den Auto-Himmel: Hoch über dem Foyer schwebt der eigentliche Museumkörper, eine 35.000 Tonnen schwere Stahl- und Betonkonstruktion, auf drei filigran wirkenden Säulen.

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Das Ufo ist gelandet: Wie ein Raumschiff auf Besuch in Zuffenhausen sieht das neue Porsche-Museum aus. Drinnen breitet die Marke stolz ihre Vergangenheit aus.

Foto: DPA
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Museumsleiter Stejskal: Achim Stejskal ist der Chef im neuen Porsche Museum. Der 35jährige arbeitete zuvor für die in Stuttgart benachbarte Marke Mercedes - und zwar auch dort im neuen Museum der Marke. Das Foto zeigt ihn unter einem über Kopf an der Decke montierten Porsche 956.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?