Weltpremiere Porsche Panamera Luxus in Limousinenform
Bei der Weltpremiere in Berlin präsentierte Porsche-Chef Oliver Blume den neuen Panamera.
Das Heck erinnert mit seinem neuen Design an den aktuellen 911. Im Vergleich zum Vorgänger ist die Rückansicht flacher und breiter geworden und erhielt ein durchgehendes Leuchtband.
Bis auf das Porsche-Wappen sei alles neu an der Karosserie des Panamera, sagte Designchef Michael Maurer.
Der Panamera will sowohl Sportwagen als auch Luxuslimousine sein.
Starten wird der Panamera mit zwei Benzin-Motoren (440, 550 PS) und einem V8-Diesel mit 422 PS. Später folgen unter anderem zwei Plug-in-Hybride.
Komplett neu ist auch das Cockpit mit vielen, großen Touchscreens.
Wie bei einem Smartphone steuert man die meisten Funktionen über Sensoren, die sich in den schwarzen Paneelen befinden. Die Zahl der Knöpfe ist so gravierend gesunken.
Zwei sieben Zoll große Displays zaubern Kino-Atmosphäre hinters Lenkrad. Aber der Drehzahlmesser bleibt traditionell analog und sitzt weiterhin in der Mitte.
Den Panamera gibt es wieder als Viersitzer mit zwei stark ausgeformten Einzelsitzen im Fond. Die Beinfreiheit ist dank eines längeren Radstands besser geworden. Für verwöhnte Zeitgenossen gibt es trotzdem noch eine Langversion des Panamera.
Die Fahrgäste im Fond bekommen ihre eigene Multimedia-Show. Zwischen den Sitzen prangt auch hier ein großer Touchscreen.
Die Dachlinie des Panamera orientiert sich jetzt noch stärker am Elfer - obwohl die Limousine breiter, höher und vor allem länger geworden ist.
Zum ersten Mal baut Porsche eine Karosserie komplett aus Aluminium und spart so mehr als 70 Kilo. Zusätzliche Ausstattung macht den Gewichtsvorteil allerdings gleich wieder wett.
Bei diesem Heck alleine wird es nicht bleiben. Porsche-Chef Blume hat noch einmal bekräftigt, dass seine Mannschaft auch an einem sportlichen Kombi ("Shooting Break") arbeitet.
Status und Luxus wie in einer S-Klasse, aber die Fahrdynamik eines Elfers - diese Gegensätze soll der Panamera unter einen Hut bringen.