Potsdamer Mitte DDR-Klötze gegen Preußen-Nachbauten
Das Gebäude für Lehrerbildung wurde in den Siebzigerjahren gebaut. Es ist eines der letzten Häuser in der Potsdamer Mitte, das in der DDR entstand. Bald soll es abgerissen werden. In der Stadt ist eine Diskussion um den Umgang mit dem Erbe der DDR-Architektur entbrannt.
Touristen werden vor allem von Schloss Sanssouci angezogen.
Blick in den Innenhof des Palais Barberini, eines modernen Kunstmuseums mit historisierender Fassade.
Das Holländische Viertel in der Innenstadt von Potsdam. Der Bau der 134 Ziegelstein-Häuser wurde im 18. Jahrhundert begonnen.
Das heutige Potsdamer Stadtschloss ist eine Rekonstruktion des Originalbaus, der bis 1751 entstanden war.
Das Neue Palais steht an der Westseite des Parks Sanssouci. Es wurde nach Plänen von Friedrich dem Großen erbaut und 1769 fertiggestellt.
Die Potsdamer Innenstadt mit Stadtschloss und Nikolaikirche. Links zu sehen ist das 16-geschossige, ehemalige DDR-Interhotel. Gegen seinen Abriss wurden im letzten Jahr 15.000 Unterschriften gesammelt.
Klassischer DDR-Plattenbau findet sich in der Potsdamer Waldstadt.
Die Potsdamer Speicherstadt (vorn, mit Kran) ist ein Gebiet, das derzeit zu einem neuen Stadtquartier entwickelt wird. Es sollen neue Wohnungen entstehen, denkmalgeschützte Gebäude werden renoviert.
SED-Genossen hatten die historische Bausubstanz der Stadt einst geschleift, vom Potsdam Friedrichs des Großen blieb nicht viel übrig.
Mäzen und Milliardär Hasso Plattner sorgte mit Spenden für den Bau des Palastes Barberini.
Auch TV-Moderator Günther Jauch setzt sich für eine Potsdamer Innenstadt nach historischem Vorbild ein. Im Jahr 2012 protestierte er für den Abriss des ehemaligen Interhotels.
Stadträtin Saskia Hüneke glaubt nicht, dass die Potsdamer Mitte zur Preußen-Kulisse wird.