PraenaTest: Gläserner Fötus - DER SPIEGEL
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Gläserner Fötus Dürfen Eltern die Gene ihrer ungeborenen Kinder analysieren lassen?

Seit dem 20. August 2012 ist in Deutschland ein Test auf dem Markt, um die Erbkrankheit Trisomie 21 bei Embryos zu erkennen. Ein Segen für werdende Eltern oder eine Diskriminierung von Behinderten?
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Fötus im Mutterleib: In Deutschland ist jetzt erstmals ein Test auf dem Markt, mit dem man im Blut der Mutter nach Erbgut-Stückchen des Kindes fahndet und eine Trisomie 21 bestimmen kann.

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Ultraschall in der Schwangerschaft: Schon früh können Ärzte Hinweise darauf finden, ob das Risiko für ein Down-Syndrom erhöht ist.

Foto: Daniel Karmann/ picture-alliance/ dpa
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Baby einige Tage vor der Geburt: Bis zur 14. Schwangerschaftswoche darf eine Frau nach einer psychosozialen Beratung ihre Schwangerschaft straffrei abbrechen.

Foto: AP/ PRNews
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Pränatale Diagnostik: Die Untersuchungsmethoden werden immer präziser.

Foto: Patrick Pleul/ dpa
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Fruchtwasserpunktion: Bislang konnten nur eine sogenannte Amniozentese oder eine Chorionzottenbiopsie Aufschluss über die Gene des Fötus geben.

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Riskanter Eingriff: Bei der Fruchtwasserpunktion schiebt der Arzt unter Ultraschallkontrolle eine Nadel in die Gebärmutter und saugt Fruchtwasser ab. Das Risiko für eine folgende Fehlgeburt liegt bei etwa bei einem Prozent - je nachdem, wie erfahren der Untersucher ist, kann die Gefahr auch größer oder kleiner sein.

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Trisomie 21: Diese Chromosomenanalyse zeigt drei Chromosomen 21 - es handelt sich um ein Down-Syndrom.

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DNA-Molekül (Illustration): Die neue Möglichkeit, im Blut der Mutter die Gene eines ungeborenen Kindes zu analysieren, wirft ethische Fragen auf.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?