Gläserner Fötus Dürfen Eltern die Gene ihrer ungeborenen Kinder analysieren lassen?
Fötus im Mutterleib: In Deutschland ist jetzt erstmals ein Test auf dem Markt, mit dem man im Blut der Mutter nach Erbgut-Stückchen des Kindes fahndet und eine Trisomie 21 bestimmen kann.
Ultraschall in der Schwangerschaft: Schon früh können Ärzte Hinweise darauf finden, ob das Risiko für ein Down-Syndrom erhöht ist.
Baby einige Tage vor der Geburt: Bis zur 14. Schwangerschaftswoche darf eine Frau nach einer psychosozialen Beratung ihre Schwangerschaft straffrei abbrechen.
Pränatale Diagnostik: Die Untersuchungsmethoden werden immer präziser.
Fruchtwasserpunktion: Bislang konnten nur eine sogenannte Amniozentese oder eine Chorionzottenbiopsie Aufschluss über die Gene des Fötus geben.
Riskanter Eingriff: Bei der Fruchtwasserpunktion schiebt der Arzt unter Ultraschallkontrolle eine Nadel in die Gebärmutter und saugt Fruchtwasser ab. Das Risiko für eine folgende Fehlgeburt liegt bei etwa bei einem Prozent - je nachdem, wie erfahren der Untersucher ist, kann die Gefahr auch größer oder kleiner sein.
Trisomie 21: Diese Chromosomenanalyse zeigt drei Chromosomen 21 - es handelt sich um ein Down-Syndrom.
DNA-Molekül (Illustration): Die neue Möglichkeit, im Blut der Mutter die Gene eines ungeborenen Kindes zu analysieren, wirft ethische Fragen auf.