Prager Frühling - DER SPIEGEL
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Menschen gegen Panzer Für eine bessere Gesellschaft

Zeichen gegen den Einmarsch: Während die Ereignisse des Prager Frühlings auch 40 Jahre danach unvergessen sind, scheint die Erinnerung an einzelne Akteure des Widerstands zu verblassen. Selbst an jene, die für ihre Überzeugungen freiwillig in den Tod gingen. Von Heinz Eggert
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Protest gegen die Panzer: Einwohner von Prag mit tschechoslowakischen Fahnen werfen während des Prager Frühlings am 21.08.1968 Brandsätze auf einen russischen Panzer. Mitte der Sechzigerjahre hatten in der CSSR wirtschaftliche und politische Reformen begonnen - ein "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" sollte es werden. Nicht mit den Machthabern in Moskau - im August '68 marschierten Truppen des Warschauer Pakts in Prag ein und machten alle Hoffnungen auf eine Modernisierung zunichte. Zehntausende Bundeswehrsoldaten bereiteten sich in dieser Zeit auf die Verteidigung der Bundesrepublik vor - sollte sich der Aufstand ausweiten und zu einem Konflikt zwischen Ost und West werden.

Foto: epa CTK Libor Hajsky/ dpa
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Panzer in Prag: Demonstranten versuchen am 21. August 1968, einen russischen Panzer an der Weiterfahrt durch die tschechoslowakische Hauptstadt zu hindern. Soldaten aus Bulgarien, Polen, Ungarn und der Sowjetunion überschritten in der Nacht zum 21. August 1968 die tschechoslowakische Grenze und beendeten den "Prager Frühling" mit Waffengewalt.

Foto: dpa
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Suizid aus Protest: Der tschechische Philosophiestudent Jan Palach zündete sich selbst am 16.01.1969 auf dem Prager Wenzelsplatz an. Er protestierte damit gegen die gewaltsame Beendigung des "Prager Frühlings". Er starb am 19. Januar an seinen Verbrennungen.

Foto: A9999 DB/ dpa
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Gedenken: Zehntausende erschienen am 25. Januar 1969 zu Jan Palachs Beerdigung. Er war nur 20 Jahre alt geworden.

Foto: GERARD LEROUX/ AFP
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