Prinz Harry kehrt nach - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Der Prinz als Soldat Harry musste töten

Es war bereits sein zweiter Einsatz in Afghanistan. Dort flog Prinz Harry als Co-Pilot Kampfhubschrauber und tötete Taliban-Kämpfer. Nun kehrt der Royal nach fünf Monaten in seine Heimat zurück.
1 / 16

Prinz Harry in Afghanistan: Fünf Monate war er in der Provinz Helmand im Einsatz.

Foto: POOL/ REUTERS
2 / 16

Das britische Verteidigungsministerium veröffentlichte nun Bilder von Harrys Einsatz - zusammen mit der Meldung, dass der 28-Jährige wieder heil in seine Heimat zurückgekehrt ist.

Foto:

John Stillwell/ AP

3 / 16

Harrys 100 Mann starke Schwadron leistete Hubschrauber-Unterstützung für die internationale Schutztruppe Isaf und die afghanische Armee. Dazu gehörten Überwachungs- und Begleitflüge, aber auch Abschreckung und wenn nötig Kampfeinsätze.

Foto: WPA Pool/ Getty Images
4 / 16

Diese Aufnahme, die im Dezember 2012 in Afghanistan aufgenommen wurde, zeigt Prinz Harry an seinem Arbeitsplatz, einem "Apache"-Kampfhubschrauber.

Foto: John Stillwell/ AP
5 / 16

Weitere Bilder zeigen, wie die Soldaten zwischendurch entspannen, aber immer in Bereitschaft sind und...

Foto: WPA Pool/ Getty Images
6 / 16

...im Fall eines Einsatzes aus dem Lager zu ihrem Hubschrauber rennen. Ingesamt 20 Wochen war Harry laut britischem Verteidigungsministerium in Camp Bastion im Süden Afghanistans stationiert.

Foto: John Stillwell/ AP
7 / 16

Die nun veröffentlichten Bilder zeigen auch andere Seiten des Camp-Alltags: Harry mit einer Nikolausmütze am 12. Dezember. Eines der "besten" Dinge an dem Einsatz in dem vom Krieg gezeichneten Land sei gewesen, dass er "weit weg von all den Medien zu Hause" gewesen sei, sagte Harry nach seiner Rückkehr dem Sender ITV. Die Medien seien "einer der wirklich negativen Aspekte" Großbritanniens.

Foto: WPA Pool/ Getty Images
8 / 16

Im Dezember besuchten Journalisten Harry im Camp Bastion und machten diese Aufnahme von seinem "Privatbereich".

Foto: WPA Pool/ Getty Images
9 / 16

Zur Entspannung widmen sich "Captain Wales", wie Harry als Offizier genannt wird, und seine Kameraden Computerspielen.

Foto: John Stillwell/ AP
10 / 16

Über seinen älteren Bruder William, der mit seiner Frau Catherine ein Kind erwartet, sagte Harry, dieser wäre ebenfalls gern nach Afghanistan gegangen.

Foto: ANDREW WINNING/ REUTERS
11 / 16

So sieht Prinz Harry in zivil aus: Mitte Januar wurde der Dritte in der englischen Thronfolge von einem Magazin zum begehrtesten Junggesellen der Welt gewählt.

Foto: Sean Gallup/ Getty Images
12 / 16

Während seiner Zeit in Afghanistan musste Harry als Co-Pilot "Apache"-Kampfhubschrauber fliegen.

Foto: POOL/ REUTERS
13 / 16

Im Camp Bastion, wo Harry stationiert war, lebte er nach eigenen Angaben "so normal wie möglich".

Foto: John Stillwell/ AP
14 / 16

Anfang September war Harry zu dem Einsatz berufen worden, kurz nach seiner Ankunft wurden diese Filmaufnahmen gemacht. "Captain Wales" war bereits 2008 in den Krieg am Hindukusch geschickt worden. Damals hatten aber britische Medien den eigentlich geheim gehaltenen Einsatz öffentlich gemacht, das Verteidigungsministerium holte ihn dann nach nur zehn Tagen zurück. Es war befürchtet worden, dass Harry und seine Einheit aus Propagandagründen zum Ziel von Taliban-Angriffen werden könnten.

Foto: AP/ TV Pool
15 / 16

Für ihn sei die Arbeit bei der Armee wie für jeden anderen auch, sagte Harry. "Ich bin einer der Jungs, ich werde nicht anders behandelt als die anderen."

Foto: POOL/ REUTERS
16 / 16

Harry im November 2012 in Afghanistan: Diesmal hatte die britische Armee den Einsatz der Nummer drei in der britischen Thronfolge von Anfang an öffentlich gemacht. Nach dem ersten abgebrochenen Einsatz hatte sich der Prinz enttäuscht gezeigt und immer wieder den Wunsch geäußert, seinen Einsatz vollenden zu können.

Foto: John Stillwell/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?