Proteste in Ferguson: Ron Johnson übernimmt - DER SPIEGEL
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Proteste in Ferguson Ron Johnson übernimmt

Gespräche statt Gummigeschosse: Seit Ron Johnson für die Sicherheit in Ferguson verantwortlich ist, hat sich die Lage entspannt. Panzerfahrzeuge und Polizisten in Kampfmontur sind aus den Straßen verschwunden - zur Freude der Protestierenden.
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Ronald Johnson von der Highway Patrol des US-Bundesstaates Missouri trägt jetzt die Verantwortung für die Sicherheit in der Kleinstadt Ferguson. Dort war es nach den tödlichen Polizeischüssen auf den unbewaffneten schwarzen Teenager Michael Brown in den vergangenen Tagen zu Ausschreitungen gekommen.

Foto: AP/ St. Louis Post-Dispatch
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Der Gouverneur von Missouri hat nun der Staatspolizei die Verantwortung übertragen. Johnson und seine Kollegen setzen auf Deeskalation.

Foto: AP/ St. Louis Post-Dispatch
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Die lokalen Polizisten hatten sich in den Tagen zuvor mit schwerem Gerät den Protesten entgegengestellt - zur Befriedung trug dies nicht bei.

Foto: Mario Anzuoni / REUTERS
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Zwar kam es auch am Donnerstag zu Protesten, diese verliefen aber friedlicher. Die Polizisten begleiteten und beaufsichtigten die Demonstranten ohne schwere Panzerung.

Foto: Robert Rodriguez / dpa
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Johnson wuchs in der Gegend um Ferguson auf. Ihn in die Verantwortung zu stellen, war ein kluger Schachzug von Gouverneur Jay Nixon (l.). Es gehe darum, friedliche Demonstrationen zu ermöglichen, sagte der Gouverneur. "Darum, dass wir Gewalt nur anwenden, wenn nötig, dass wir einen Schritt zurücktreten."

Foto: Jeff Roberson / AP / dpa
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"Es geht um Gerechtigkeit für Jedermann", sagte Johnson in Ferguson. Vor TV-Kameras hielt er auch ein Bild des erschossenen Michael Brown. "Es bedeutet mir auch persönlich eine Menge, dass wir die Spirale der Gewalt durchbrechen."

Foto: David Carson / AP / dpa
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Der 19-jährige Emanuel Freeman schaut von einem Balkon auf die Menge in Ferguson. In der Stadt leben mehrheitlich Schwarze. Sie werfen der Polizei Rassismus vor.

Foto: Scott Olson / AFP
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Michael Brown war auf dem Weg zu seiner Großmutter als er von einem Polizisten erschossen wurde - es habe vorher einen Angriff auf den Beamten gegeben, teilte die Polizei mit. Doch Freunde und Familie des Toten glauben das nicht. Hier demonstriert ein junger Mann in Ferguson.

Foto: Robert Rodriguez / dpa
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Der Tod von Michael Brown hat das Verhältnis zwischen Polizei und Bevölkerung in der Stadt in Missouri schwer beschädigt.

Foto: Eduardo Munoz / REUTERS
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In den vergangenen Tagen kam Ferguson nicht zur Ruhe. Hier schmeißt ein Demonstrant vermutlich eine Rauchbombe der Polizei zurück.

Foto: Mario Anzuoni / REUTERS
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Die Ordnungskräfte traten martialisch auf.

Foto: Mario Anzuoni / REUTERS
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Am Donnerstag blieb es dann deutlich ruhiger. Auch Präsident Obama hatte zu Besonnenheit aufgerufen.

Foto: Lucas Jackson / REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?