Prozess in Berlin: Der Fall Nasser - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Prozess in Berlin Der Fall Nasser

Weil Nasser schwul ist, sollte er entführt und zwangsverheiratet werden. Nun hat das Amtsgericht Tiergarten Strafbefehl gegen den Vater und zwei Onkel des Jungen erlassen. Die Geschichte einer tragischen Entfremdung.
1 / 4

Nasser im Kriminalgericht Moabit: Angeklagt sind sein Vater und zwei Onkel - sie sollen den homosexuellen Teenager entführt haben, um ihn im Ausland mit einer Frau zu verheiraten.

Foto: Bernd Von Jutrczenka/ dpa
2 / 4

Die Angeklagten erschienen nicht vor Gericht. Hier sind ihre Verteidiger zu sehen.

Foto: Bernd von Jutrczenka/ dpa
3 / 4

Wegen der Abwesenheit der Angeklagten setzte Richterin Gisela Hampel die Hauptverhandlung aus und ließ den Fall auf Antrag der Staatsanwaltschaft in ein sogenanntes Strafbefehlsverfahren übergehen. Den Angeklagten wird die Entscheidung (90 Tagessätze à 15 Euro) zugeschickt. Wenn sie innerhalb von zwei Wochen keinen Einspruch einlegen, sind sie rechtskräftig verurteilt und gelten als geständig.

Foto: Bernd von Jutrczenka/ dpa
4 / 4

Nasser im Gespräch mit Filmemacher Rosa von Praunheim. "Ich bin kein Mensch, der sich versteckt", sagt der 18-Jährige. Er will, dass seine Geschichte bekannt wird.

Foto: AXEL SCHMIDT/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?