Prozess in Pennsylvania: Der Fall Cosby - DER SPIEGEL
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Prozess in Pennsylvania Bill Cosby vor Gericht

Für Bill Cosby geht es um seinen Ruf und seine Freiheit: In Pennsylvania hat der Prozess wegen sexueller Nötigung gegen den US-Entertainer begonnen.
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Bill Cosby am Gerichtsgebäude in Norristown, US-Bundesstaat Pennslyvania: Hier hat der Prozess gegen den TV-Altstar wegen sexueller Nötigung begonnen.

Foto: Matt Rourke / AP
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Cosby brachte zur Unterstützung Keshia Knight Pulliam mit, die in der Serie "The Cosby Show" Rudy spielte, eine der Töchter der von Cosby verkörperten Figur Heathcliff "Cliff" Huxtable.

Foto: Mark Makela / AFP
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Die Schauspielerin sagte, bis zum Beweis der Schuld gelte jeder als unschuldig. Nun liege es an beiden Seiten, ihre Sicht der Dinge zu präsentieren und dann das Urteil zu akzeptieren.

Foto: Mark Makela / AFP
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Übertragungswagen vor dem Gerichtsgebäude: Der Fall erfährt über die Grenzen der USA hinaus große Aufmerksamkeit. Er steht stellvertretend für das Problem sexueller Gewalt und den Umgang der Justiz mit Schwarzen.

Foto: Brendan Mcdermid / REUTERS
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Cosby lässt sich von einer Reihe Anwälte verteidigen - unter anderem von Brian McMonagle (vorne l.) und Angela Agrusa (vorne r.).

Foto: Mark Makela / AFP
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Anwalt McMonagle sagte in seinem Eröffnungsplädoyer, die "falsche Beschuldigung" des sexuellen Missbrauchs sei ein "Angriff auf die menschliche Würde" und könne "einen Menschen vernichten".

Foto: Mark Makela / AFP
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Cosby mit Anwälten am 24. Mai in Pittsburgh: Um zwölf unbefangene Geschworene zu finden, mussten sie in der Stadt gesucht werden - rund 500 Kilometer von Norristown entfernt, wo der Prozess stattfindet.

Foto: Gene J. Puskar / dpa
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Der Prozess ist der vorläufige Tiefpunkt in der Karriere Cosbys. Einst war er als namensgebender Darsteller der "Cosby Show" hoch bezahlter Schauspieler und bei einem Millionenpublikum beliebt.

Foto: AP
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Cosby steht wegen schwerer sexueller Nötigung vor Gericht. Konkret geht es um Vorwürfe, er habe 2004 Andrea Constand mit Pillen betäubt und sich dann an ihr vergangen. Das Foto zeigt Constand im Dezember 2015.

Foto: MARK BLINCH/ REUTERS
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Die Anklage erhält Unterstützung durch Gloria Allred, ein Star unter Anwälten. Sie vertritt Dutzende Frauen, die Cosby sexuelle Übergriffe vorwerfen.

Foto: Kevork Djansezian / REUTERS
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Es gab schon viele Jahre Gerüchte und Vorwürfe gegen Cosby. Das Verfahren nahm aber erst Fahrt auf, als Gerichtsunterlagen aus einem Verfahren 2005 freigegeben wurden. Ihnen ist zu entnehmen, dass Cosby gefragt wurde, ob er Drogen mit dem Ziel besorgt habe, sie jungen Frauen zu geben, mit denen er Sex haben wollte. Der Entertainer bejahte dies.

Foto: AP/dpa
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Im Sommer 2015 veröffentlichte das "New York Magazine" einen Artikel, in dem es 35 mutmaßliche Opfer Cosbys präsentierte. Das Model Chloe Goins behauptet ebenfalls, von Cosby unter Drogen gesetzt worden zu sein, um sexuelle Übergriffe zu vertuschen.

Foto: Nick Ut / AP / dpa
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Der Fall Cosby findet nicht nur in den USA große Aufmerksamkeit. Er steht stellvertretend für das Problem sexueller Gewalt und den Umgang der Justiz mit Schwarzen.

Foto: David Swanson / AP / dpa
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Viele Jahre galt Cosby als Inbegriff des harmlosen, freundlichen Entertainers, moralisch unangreifbar. Spätestens seit der Anklage ist es damit vorbei.

Foto: Don Emmert / AFP
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Cosby und seine Frau Camille: Das Paar ist seit 1964 verheiratet; trotz aller Vorwürfe kann sich Cosby auf die Unterstützung seiner Gattin verlassen.

Foto: Michael Buckner / Getty Images / AFP
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