Prüfstand der Professoren: Hau den Minister - DER SPIEGEL
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Prüfstand der Professoren Hau den Minister

Einmal im Jahr drehen deutsche Professoren den Ranking-Spieß um und bewerten ihrerseits das Wirken der Wissenschaftsminister. Seriensieger Jürgen Zöllner holte diesmal nur Silber, Jan-Hendrik Olberts aus Sachsen-Anhalt verdrängte ihn.
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Der Gewinner: Jan-Hendrik Olbertz (parteilos) aus Sachsen-Anhalt landet in diesem Jahr mit der Bestnote 2,6 auf dem ersten Platz. 2006 hatte er nur eine 3,3 bekommen. Zum dritten Mal ließ der Deutsche Hochschulverband Wissenschaftler über die Bildungspolitiker zu Gericht sitzen. Mehr...

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Jürgen Zöllner (SPD): Der langjährige Wissenschaftsminister aus Rheinland-Pfalz und jetziger Bildungssenator in Berlin ist unter den Professoren nach wie vor beliebt. Mit seiner 2,7 belegt er den zweiten Platz. In den beiden Jahren zuvor hatte er das Rennen für sich entschieden, im letzten Jahr sogar mit einer 2,3.

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Den dritten Platz holte Dietrich Austermann (CDU) aus Schleswig-Holstein. Mit seiner 2,8 macht er einen Satz nach vorne. Note im letzten Jahr: 4,5.

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Der vierte Platz geht an Johanna Wanka (CDU), seit gut sechs Jahren Wissenschaftsministerin in Brandenburg. Mit einer 2,9 schnitt sie besser ab als im letzten Jahr. Da bekam sie eine 3,1.

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Der saarländische Kultusminister Jürgen Schreier (CDU) kann seine 3,0 vom letzten Jahr halten.

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Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) rutscht mit einer 3,8 leicht ab und landet wie im Jahr zuvor im oberen Mittelfeld.

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Knapp dahinter liegt auf Platz sieben Willi Lemke (SPD) aus Bremen mit einer 3,9. Die Note des früheren Werder-Managers 2006: 3,4.

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Thomas Goppel (CSU) aus Bayern hat eine glatte Vier geschafft, etwas besser als die 4,5 im Vorjahr.

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Barbara Ludwig (SPD) aus Sachsen verschlechterte sich in der Gunst der Wissenschaftler von 3,9 auf 4,1. Inzwischen ist sie Oberbürgermeisterin in Chemnitz. Ludwigs Nachfolge als Wissenschaftsministerin trat im September 2006 Eva-Maria Stange (SPD) an, die aber wegen der kurzen Amtszeit noch nicht in die Wertung kam.

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Fast eine Note abwärts ging es für Andreas Pinkwart (FDP) aus Nordrhein-Westfalen. Er erzielte jetzt eine 4,3. Note aus 2006: 3,4.

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Peter Frankenberg (CDU) aus Baden-Württemberg kann seinen Notenschnitt nicht verbessern. Wie im Vorjahr bekam er eine 4,4.

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Ähnlich geht es Thomas Flierl (Linkspartei/PDS) aus Berlin - 4,5 wie im Vorjahr. Im November 2006 musste Flierl sein Amt räumen, sein Nachfolger als Berliner Bildungssenator ist Jürgen Zöllner.

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Steil bergab geht es im Professoren-Ranking für Jens Goebel (CDU) aus Thüringen: Im letzten Jahr hatte er noch eine 2,5. nun kommt er nur auf eine 4,7.

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Hans-Robert Metelmann (parteilos) aus Mecklenburg-Vorpommern erzielte eine 4,8 - immerhin besser als im Vorjahr, als die Professoren eine 5,3 verpassten. Im letzten November wurde er durch Henry Tesch (parteilos) abgelöst.

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Lutz Stratmann (CDU) aus Niedersachsen landet abermals auf den hinteren Rängen. Seine Note 4,9 ist sogar noch etwas schlechter als in den Jahren zuvor.

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Eine glatte Fünf gibt es dieses Mal für Jörg Dräger (parteilos) aus Hamburg. Viel besser war es beim letzten Mal auch nicht - da war seine Note 4,9. Die rote Laterne trägt er zusammen mit...

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...Udo Corts (CDU) aus Hessen, der ebenfalls eine Fünf kassiert. Note aus dem Vorjahr: 4,4.

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