Prügelei im Parlament von Taiwan wegen einer Debatte um Atomkraft - DER SPIEGEL
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Prügelei in Taiwan Schlagabtausch im Parlament

Die Debatte um den Bau eines Atomkraftwerks ist im Parlament von Taiwan in einer Massenschlägerei geendet. Die Abgeordneten bespritzten sich mit Wasser und gingen mit Fäusten aufeinander los. Dabei hatten sich die traditionell schlagkräftigen Politiker auf der Pazifik-Insel zuletzt gebessert.
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Ein Schlagabtausch im Parlament will gut vorbereitet sein: Abgeordnete der Oppositionspartei DPP binden sich zu Beginn der Debatte gelbe Bänder um die Stirn, auf denen sie klarmachen, dass sie die Fertigstellung eines weiteren Atomkraftwerks ablehnen.

Foto: SAM YEH/ AFP
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Die Abgeordneten sollten am Freitag eigentlich darüber entscheiden, ob es ein Referendum über den AKW-Bau geben soll. Die Opposition wollte die Abstimmung jedoch verhindern und versuchte kurzerhand, die Eingänge zum Plenarsaal mit Stühlen und Seilen zu versperren.

Foto: PICHI CHUANG/ REUTERS
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Dann enterten die DPP-Abgeordneten kurzerhand das Podium. Auf ihren Plakaten steht: "Stoppt sofort den Bau des vierten Atomkraftwerks!" Sun Yat-sen, erster Präsident des Landes, der von einem Gemälde auf das Parlament hinabblickt, wäre sicher nicht sehr erfreut über soviel Trubel.

Foto: PICHI CHUANG/ REUTERS
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Die Parlamentssitzung entwickelte sich in der Folge zu einer handfesten Prügelei. Einige Abgeordnete waren bestens vorbereitet. Zum eigenen Schutz hatten sie Helme mitgebracht, außerdem hatten sie Wasser dabei, mit dem sie ihre Kontrahenten bespritzten.

Foto: PICHI CHUANG/ REUTERS
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Auch in Taiwan tragen viele Abgeordnete Brillen. Wie viele Sehhilfen bei dem Handgemenge zu Bruch gingen, blieb zunächst unklar.

Foto: PICHI CHUANG/ REUTERS
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Zwei Parlamentarier gingen in den Nahkampf über. Vor laufenden Fernsehkameras tauschten sie ihre Argumente auf dem Boden des Plenarsaals aus. Kollegen konnten die beiden Kontrahenten nur mit Mühe und Not auseinanderbringen.

Foto: Wally Santana/ AP/dpa
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Politik hinterlässt Spuren, auch in Taiwan. Nach der Saalschlacht leisteten die Abgeordneten Erste Hilfe.

Foto: Wally Santana/ AP/dpa
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