PS-Premieren im August - DER SPIEGEL
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Autoneuheiten im August Putins Beast

Ab sofort im Handel, erstmals gefahren oder gerade enthüllt - das sind die PS-Premieren des zurückliegenden Monats. Darunter ein Honda mit vier (!) Motoren und die neue russische Staatskarosse. Hier die Bilder.
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Bald wird der hemdsärmelige Ford Ranger zum Sportwagen. Ab dem kommenden Jahr gibt es Europas meistverkauften Pick-up auch als Raptor. Inspiriert von der gleichnamigen Powerversion des amerikanischen Bestsellers F-150 bekommt der Pritschenwagen ein noch bulligeres Design, ein Fahrwerk mit extra großen Federwegen und sechs speziellen Geländeprogrammen sowie einen Unterfahrschutz, der seinem Namen mit einer mehr als zwei Zentimeter dicken Stahlplatte alle Ehre machen soll.

Unter der Haube steckt - anders als beim Original aus den USA - kein 450 PS starker V6-Benziner, sondern ein fast schon bescheidener Diesel mit vier Zylindern und 2,0 Liter Hubraum. Der leistet 213 PS. Die Verteilung der Kraft übernimmt dabei die gleiche Zehngang-Automatik wie beim F-150. Die Preise stehen ein halbes Jahr vor dem Marktstart noch nicht fest, doch unter 50.000 Euro wird der Wagen nicht zu bekommen sein.

Foto: Ford
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Zwei Jahre nach dem Start bekommt der Honda NS-X ein erstes Update: An der Leistung der vier (!) Motoren, drei Elektro- und ein Verbrennungsmotor, ändert sich nichts. Zusammen kommt das Quartett auf 581 PS. Damit der NS-X die Abgasnorm Euro 6d temp erfüllt, erhält er einen Partikelfilter. Ein strafferes Fahrwerk und eine direktere Lenkung sollen den Fahrspaß noch einmal steigern, versprechen die Japaner. Weil es auch am Design keine Änderungen gibt, sticht zumindest der neue Lack in Orange heraus.

Foto: Honda
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Der Fiat 500X wird für die zweite Halbzeit seiner Karriere überarbeitet. Mitte September startet er mit weiterentwickelten Motoren, retuschiertem Design und ergänzter Ausstattung samt optionaler LED-Scheinwerfer und modernisiertem Infotainment. Angeboten mit drei Benzinern von 110 bis 150 PS und zwei Dieseln mit 95 oder 120 PS gibt es den vergrößerten und höhergelegten Cinquecento künftig ab 17.490 Euro.

Foto: Fiat
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Das erste Exemplar war reserviert für Wladimir Putin, doch jetzt gibt es die neue Prunklimousine des russischen Staatspräsidenten auch für jedermann: Auf der Motorshow in Moskau feiert sie als Aurus Senat gerade ihre Weltpremiere mit einem fast 600 PS starken V8-Motor mit Elektromotorunterstützung. Der Wagen kommt - je nach Radstand - auf 5,63 oder 6,63 Meter.

Foto: Aurus
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Das Coupé ist noch nicht auf dem Markt, da beginnt BMW bereits für das neue Achter Cabrio zu trommeln. Der offene Viersitzer mit Sechs- und Achtzylindermotoren soll schon im nächsten Sommer gegen Modelle wie das S-Klasse Cabrio oder den Porsche 911 antreten. Bislang allerdings genießen nur die Entwickler die Sonnenstunden und testen den Wagen gerade im Death Valley und der Wüste von Arizona.

Foto: BMW
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Der neue Kia Ceed feiert auf dem Pariser Salon im Oktober Weltpremiere, der ProCeed, der auf dem Foto nur schemenhaft zu erkennen ist, folgt im kommenden Jahr. Als Shooting Brake mit schrägem Heck und großer Klappe soll er ähnlich wie das Flaggschiff Stinger vor allem auf das Image der Marke einzahlen. Technisch sind keine Extravaganzen geplant. Den Antrieb übernehmen wie beim Fünftürer zunächst drei Benziner und zwei Diesel mit 100 bis 140 PS.

Foto: Kia
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Sturmwarnung aus Maranello: Ferrari bietet den nachgeschärften 488 Pista jetzt auch als Aperta an. Der 720 PS starke V8-Roadster mit massivem Klappdach wird zum 50. Cabrio in der Ferrari-Historie und soll im nächsten Frühjahr an den Start gehen. Scharfe Frisuren sind dabei garantiert. Den Sprint auf Tempo 100 schafft der Aperta in 2,9 Sekunden, Schluss ist erst bei 340 km/h.

Foto: Ferrari
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Das meistverkaufte SUV der Welt geht in die nächste Runde: Zum 1. September startet der Honda CRV zu Preisen ab 28.490 Euro. Der Geländewagen ist außen mäßig und innen deutlich gewachsen.

Auf Wunsch wird der Wagen erstmals auch mit einer dritte Sitzreihe angeboten, dafür aber nur noch mit einem kleinen 1,5-Liter-Turbo-Benziner, der mit Schaltgetriebe auf 173 und mit der stufenlosen Automatik auf 193 PS kommt. Wahlweise wird das SUV mit Front- oder Allradantrieb angeboten. Der Diesel fliegt aus dem Programm, dafür gibt es vom nächsten Jahr an erstmals eine Hybrid-Version.

Foto: Honda
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Der Lexus RC bekommt zum Jahreswechsel ein dezentes Facelift. Dabei werden vor allem das Design des Coupés retuschiert und der Innenraum aufgemöbelt. Ob es auch Änderungen am Antrieb gibt, will die noble Toyota-Schwester erst Anfang Oktober bei der Weltpremiere auf dem Pariser Salon verraten.

Foto: Lexus
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Während Mercedes-Ableger Maybach noch mit einer SUV-Limousine experimentiert, bringt Renault dieses Karosseriekonzept jetzt als Arkana in Serie. Mit erhöhter Bodenfreiheit, Allradantrieb und kleinem Preis soll das Stufenheck im Format der gehobenen Kompaktklasse vor allem in Russland und auf den asiatischen Märkten punkten.

Foto: Renault
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Mit der Studie Vision RS, die ihren Einstand im Oktober auf dem Pariser Salon geben wird, zeigt Skoda wie sie sich ihren Auftritt in der Golf-Klasse vorstellen. Die 4,35 Meter lange Studie könnte ein Nachfolger des Rapid sein. Künftig sollen die sportlichen RS-Modelle noch deutlicher von der Großserie distanziert werden.

Foto: Skoda
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Einer der erfolgreichsten Autonamen der Welt kehrt nach Europa zurück: Wenn Toyota im Oktober auf dem Pariser Salon die nächste Generation seiner Kompaktklasse zeigt, wird aus dem glücklosen Auris wieder der Corolla, von dem die Japaner bislang weltweit mehr als 45 Millionen Exemplare verkauft haben. Den Golf-Gegner soll es vom Start weg als Fünftürer, als Limousine und als Touring Sports genannten Kombi geben - alle drei Varianten kommen mit Benzinern oder als Hybrid, aber nicht mehr als Diesel.

Foto: Toyota
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?