Pubertätsroman von Andreas Maier: Die Straße - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

Pubertätsroman von Andreas Maier Die hessische Recherche

Der Schriftsteller Andreas Maier hat seine Wetterauer Familiensaga fortgesetzt: Seine soziophobe Hauptfigur Andreas wächst auf in einer dunkel verrätselten Welt, beherrscht von Doktorspielen, Pornoheftchen und Kinderschändern. Der Sex ist überall.
1 / 4

Der Schriftsteller Andreas Maier arbeitet an einem auf elf Romane angelegten Großprojekt: einem Selbstporträt, geschrieben aus der Erinnerung, einer Fiktion auf Faktenbasis. "Die Straße" ist der dritte Roman dieser Serie.

Foto: Marius Becker/ picture alliance / dpa
2 / 4

Der neue Roman spielt in den siebziger Jahren im hessischen Friedberg. Mit den dort kasernierten US-Soldaten erlebte die Schwester des Ich-Erzählers ihren ganz persönlichen "Bravo"-Fotoroman.

Foto: Frank May/ picture-alliance/ dpa
3 / 4

Das Friedberg des Romans ist eine komplett durchsexualisierte Welt, die an ihrer Oberfläche jedoch komplett sexfrei erscheint. Pornoheftchen zeigte niemand offen her, bis auf den alten Adomeit. Ihn mochte der Ich-Erzähler besonders.

Foto: Kay Nietfeld/ picture-alliance/ dpa
4 / 4

Im Viertel des Ich-Erzählers lauerte der Missbrauch. Wenn Chöre minderjähriger Mädchen in der Fernsehsendung "Zum Blauen Bock" auftraten, bekamen die Eltern Stielaugen "infolge dieser Frische und Natürlichkeit".

Foto: Karl Staedele/ picture alliance / dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?