Pubsterben in Irland - DER SPIEGEL
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Pubsterben in Irland "Treffpunkt für Jung und Alt, für Musiker und Landwirte"

Besucht die Pubs, solange es sie noch gibt! Die Wirtschaftskrise bedroht Irlands gesellige Institution - an jedem zweiten Tag schließt irgendwo zwischen Sligo und Cork eine Kneipe. Damit seine Gäste weiterhin kommen, hat sich ein Wirt etwas einfallen lassen.
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County Kerry: Die Region im Südwesten Irlands ist die wohl beliebteste bei Touristen. Und zu ihrem Urlaub gehören Pub-Besuche zwingend dazu.

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Live-Musik im Pub: Die soziale Institution Irlands ist bedroht - innerhalb von fünf Jahren mussten 1500 Kneipen schließen.

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Mike Parker: Der Wirt betreibt in Kilflynn sein Pub in dritter Generation. Damit die Gäste weiterhin kommen, fährt er sie in der Nacht nach Hause.

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Wunderschönes Kerry: Irland steckt in einer der tiefsten Rezessionen seit Jahrzehnten. Viele Iren haben hohe Schulden oder finden keinen Job oder beides.

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Trubel im Pub: Viele Einheimische können sich die knapp vier Euro für ein Bier im Pub nicht mehr leisten.

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Zapfhähne im Pub: Weltweit sind Irish Pubs längst in jeder Großstadt zu finden - doch in ihrem Ursprungsland sind sie bedroht.

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Junge Musiker in Mike Parkers Pub in Kilflynn: "Mit dieser Musik wachsen wir hier auf, und die Instrumente lernen wir schon als Kind", sagt Susie Rice. Die 14-Jährige spielt die Geige, die früher ihrem Großvater gehört hat.

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Fiedler in Kilflynn: "Der Pub ist ein Treffpunkt für Jung und Alt, für Musiker und Landwirte", sagt Pub-Gast John Brennan.

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Parkers Pub: Heute öffnet Mike seinen Pub erst gegen 17 Uhr, vorher würde ohnehin niemand kommen.

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Pub-Besucher in Irland: Die Wirtschaftskrise bringt die Kneipenwirte in Bedrängnis.

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