Pulitzer-Preisträger Greenblatt Leben ohne Religion
Pulitzer-Preisträger Stephen Greenblatt, hier bei der Verleihung des National Book Award: "Ich weiß noch, wie schockiert ich war, als ich das erste Mal in München durch den Englischen Garten ging und all diese Nackten dort sah."
Greenblatt stammt aus einer jüdischen Familie, die streng auf die Einhaltung der religiösen Gesetze achtete - doch Greenberg konnte nicht mehr daran glauben: "Eines Tages schaute ich also während des Segens hoch. Da war kein Gott. Ich hatte das Gefühl: Ich bin belogen worden."
Atheistische Buswerbung in London: "Es gibt möglicherweise keinen Gott" - Greenblatt formuliert es im Interview so: "Die gute Nachricht ist: Die Seele löst sich mit dem Tod auf, so wie der Körper."
Am Montag bekommt Stephen Greenblatt den Pulitzer-Preis für sein Werk "Die Wende - Wie die Renaissance begann".