Punk-Archäologie Schmiererei oder Kulturerbe?
Ist das hier das Lascaux des Punk? Zwei britische Archäologen meinen: Die Zeichnungen, die die Musiker der Punkband Sex Pistols in einem Londoner Haus hinterlassen haben, stehen in einer Reihe mit den Steinzeitgemälden. Eine Gedenktafel halten die Wissenschaftler aber für überflüssig.
Selbstporträt mit verrottetem Zahn: Eine Zeichnung des Sex-Pistols-Sängers John Lydon alias Johnny Rotten auf einer Zimmerwand im Haus an Denmark Street Nummer 6, in das Sex-Pistols-Musiker Mitte der Siebziger einzogen.
Foto: John Schofield/ Paul Graves-Brown
Macht dicke Backen: Karikatur des berüchtigten Sex-Pistols-Bassisten Sid Vicious - "unmittelbare und kraftvolle Repräsentation einer radikalen und dramatischen Rebellionsbewegung" nennen die Archäologen John Schofield und Paul Graves-Brown in einer Studie für "Antiquity" die Graffiti.
Foto: John Schofield/ Paul Graves-Brown
Unverkennbar: Malcolm McLaren als geldscheffelnder Manager der Band - eine offizielle Denkmalschutz-Plakette hielten die Wissenschaftler zwar für berechtigt, aber dem Geist des Punk nicht angemessen.
Foto: John Schofield/ Paul Graves-Brown
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