Punk in der BRD - DER SPIEGEL
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Campino erzählt Punk, Spaß und alles andere

Ramones-LPs statt Märchenkassetten, Pogo-Party statt Tanzkurs - 1978 brach der Punk-Rock über die Republik herein. Auf einestages erzählt Campino, Sänger der Toten Hosen, von Sex-Pistols-Konzerten, Sicherheitsnadeln und warum sich Punks und Rocker einfach prügeln mussten.
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Am Boden: Im Herbst 1982 machten die "Toten Hosen" Walter November, Breiti, Campino, Kuddel, Andi (v.l.n.r.) ihre erste Deutschlandtour. Unterwegs ging alles schief was schief gehen konnte - von kaputten Anlagen bis zu fehlenden Schlafplätzen. Trotzdem, so die offizielle Website der Band, hatten "die Hosen" und ihr Publikum viel Spaß - manchmal sogar während der Konzerte.

Foto: Campino auf Einestages
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Gemeinsam auf dem Klo: Campino mit seinen Kollegen von den Toten Hosen auf einem Bandfoto von 1979. Schon als Kind hörte er lieber AC/DC als Märchenkassetten.

Foto: Campino auf Einestages
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Auf den Punk: Campino und zwei weitere Gründungsmitglieder der Punkband ZK in ihrem Gründungsjahr 1978. Campino hieß zu dieser Zeit allerdings noch Andreas Frege.

Foto: Campino auf Einestages
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Spaßpunk: Die Band ZK kurz nach ihrer Gründung 1978 - Musik sollte für sie immer auch Spaß machen.

Foto: Campino auf Einestages
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Durch die Brille: Ein frühes Foto der Düsseldorfer Spaßpunk-Band ZK - einige der Mitglieder, unter ihnen auch Sänger Campino, gründeten einige Jahre später "Die Toten Hosen".

Foto: Campino auf Einestages
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Sie gucken in die Röhre: Die Düsseldorfer Punkband ZK auf einem Foto von 1979. Eines der Gründungsmitglieder war der spätere Hosen-Sänger Campino.

Foto: Campino auf Einestages
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Das Zentralkomitee: Die 1978 gegründete Punkband ZK um Campino, hier auf einem Bild von 1980, gilt als Vorläufer der Toten Hosen. Die humorvollen Texte drehten schon mal um Weihnachtsmänner mit unerwünschten Geschenken, Putzfrauenphobien und badende Cowboys.

Foto: Campino auf Einestages
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Auf der Suche: Die Band ZK in den frühen Zeiten des deutschen Punk. Ihre Mitglieder Andreas Frege, Andreas Meurer und Andreas von Holst taten sich später mit Andreas Breitkopf und dem ehemaligen KFC-Schlagzeuger Klaus-Dieter zusammen, legten sich Künstlernamen zu und gründeten Die Toten Hosen.

Foto: Campino auf Einestages
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Am Schlagzeug: Campino während eines Toten-Hosen-Konzerts, kurz bevor die Band den Durchbruch schaffte.

Foto: Campino auf Einestages
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Volle Kraft voraus: Campino bei einem Tote-Hosen-Konzert 1982. Im gleichen Jahr nahm die Punk-Combo ihre Debütsingles "Wir sind bereit" und Reisefieber" an nur einem Nachmittag in Rudas Tonstudio in Düsseldorf auf.

Foto: Campino auf Einestages
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Auf dem Sonnendeck: Wer sagt denn, dass Punk-Bands bei ihren Konzerten immer wild auf der Bühne herumspringen müssen? Die Toten Hosen relaxen auch gern mal bei ihren Auftritten.

Foto: Campino auf Einestages
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Ratinger Hof: In diesem Club (Foto von 1978) feierten Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger die Düsseldorfer Punks. Auch Campino kam in dieser Zeit in den Ratinger Hof - vielleicht kannte er sogar den Besitzer des davor geparkten Opel Kadett aus Mettmann.

Foto: Ralf Zeigermann
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The Ramones: Bei ihren Auftritten brachten Johnny (l.) und Joey Ramone mit ihrer Punkband The Ramones ihr Publikum regelmäßig zum kochen. Wie hier bei einem Konzert 1977 im legendären CBGB's in New York. Auch Campino war schon früh ein Fan der Gruppe. Eine seiner ersten Punk-Rock-LP's war das Debütalbum der Ramones.

Foto: AP/Godlis
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Bierdusche: Die Mitglieder der britischen Punk-Rock-Band Sex Pistols lassen nach einem Live-Fernsehinterview in London eine Dose Bier explodieren. Steve Jones (v.l.), Bandleader und Sänger Jonny Rotten (M.), Glen Matlock (h.l.) und Paul Cook sind eine der bekanntesten Punk-Bands der Welt. Sie hatten einen eindeutigen Einfluss auf die musikalische Entwicklung des heutigen Toten-Hosen-Sängers Campino.

Foto: dpa
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Deutsch Amerikanische Freundschaft: Die letzten beiden Mitgliedern der einst vierköpfigen Elektro-Punk-Band mit dem einprägsamen Kürzel DAF kurz bevor sie nach 17 Jahren Pause im Februar 2003 ihr bislang letztes Album veröffentlichten. In ihren ersten Jahren waren sie wesentlich produktiver. Zwischen 1979 und 1986 hatten die einstigen Musik-Pioniere sieben Alben veröffentlicht. 1988 und '89 folgte je ein Best-Of-Album. Robert Görl und Gabi Delgado sind - so heißt es - inzwischen wieder an einem Revival interessiert. Noch bevor sie ihr erstes Album veröffentlicht hatten, traten sie häufiger in der Düsseldorfer Punkszene auf. Campino war bereits 1978 bei einem ihrer Konzerte.

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Statt Kantine: Die Doppelsingle "Mittagspause" der gleichnahmigen Punk-Band wurde das erste Mal 1979 veröffentlicht und noch einmal als Album mit Remixversionen ihrer Stücke 1982. die heutige Kultband aus Düsseldorf spielte für die Entwicklung der deutschen Punkszene eine wichtige Rolle. Auch der junge Campino zählte sich zu ihren Fans.

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Sweet Sweet Heart: Im Jahr 2000 veröffentlichten die "Vibrators" eine Zusammenstellung ihrer 1977-1980 aufgenommenen Stücke. Die 1976 in London gegründete Combo gilt als eine der ersten Punk-Bands überhaupt. Als Campino noch jung war, war er ein Fan der damals in Berlin lebenden Briten, inzwischen sind sie bereits zusammen mit den Toten Hosen auf Tour gewesen.

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Zurück zum Beton: Eine Band die für die Frühphase des deutschen Punk eine wichtige Rolle gespielt haben, waren S.Y.P.H. aus Solingen. 1980 veröffentlichten sie ihr zweites Album "Zurück zum Beton". Zwei der Mitglieder wechselten 1982 zu den "Fehlfarben", während die anderen beiden ihr eigenes Projekt "Bit's" gründeten.

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Wire: Die 1976 in London gegründete Punk-Band Wire wurde mit ihrem Debut-Album "Pink Flag" 1977 berühmt. Bekannt wurden sie für ihre intelligente und doch provokative Musik, die sich bald auch über das Genre Punkrock hinausentwickelte. Zwischen 1991 und 2000 nannten sie sich Wir, waren jedoch wenig erfolgreich.

Foto: www.pinkflag.com
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