Python-OP: Retter mit Skalpell - DER SPIEGEL
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Python-OP Retter mit Skalpell

Etwas Warmes im Magen ist mitunter angenehm. Eine Pythonschlange im US-Bundesstaat hat nun allerdings etwas extrem schwer Verdauliches verschlungen: eine Heizdecke, Queen-Size, samt Kabel und Bedieneinheit. Zwei Tierärzte kämpften stundenlang um das Leben des Tieres.
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Auf dem Röntgenbild ist ein Teil der Heizdecke im Inneren der Schlange zu erkennen - mit Kabel und Bedieneinheit.

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"Houdini" liegt betäubt auf dem OP-Tisch.

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Arzthelferinnen bereiten den Python für die Not-Operation vor.

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Tierarzt Karsten Fostvedt hat sich die Röntgenaufnahmen - es sind mehrere, auf eins hätte die Schlange nicht in ihrer ganzen Länge gepasst - genau an.

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Mit dem Skalpell gehen die beiden Veterinäre vorsichtig zu Werke...

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...und entfernen die Heizdecke Stück für Stück.

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Nach der OP erholt sich der Python in der Obhut seines Besitzers.

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Schlangeneigner Karl Beznoska ist glücklich, dass die Ärzte sein geliebtes Haustier retten konnten.

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Die Fachwelt rieb sich im Oktober 2005 angesichts dieses Exemplars verwundert die Augen: Im Everglades Nationalpark im US-Bundesstaat Florida trieb ein geplatzter Python im Wasser. Er hatte offensichtlich versucht, einen Alligator zu fressen. Dabei starben beide Tiere.

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Ein weiterer Python in Florida, in diesem Fall mit einer "verdächtigen Wölbung". Um das Tier war ein Nachbarschaftsstreit entbrannt, weil eine Familie die Schlange verdächtigte, deren Kater gefressen zu haben. "Frances ist da drin", beharrten die Katzenhalter mit Blick auf die deutlich sichtbare Beule im Leib des Pythons.

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