"Quake": Cthulu und Reznor - DER SPIEGEL
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"Quake" Cthulu und Reznor

Nach "Doom" gilt "Quake" als der zweite große Ego-Shooter-Klassiker. Doch in Deutschland war das Spiel seit 1996 nicht mehr zu bekommen: Es stand auf dem Index. Nun hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien den Bann aufgehoben.
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"Quake" von Id Software: Der Grusel-Shooter aus dem Jahr 1996 war in Deutschland fast von Anfang an indiziert, galt als jugendgefährdend. Nun hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien das Spiel vom Index genommen.

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Innenarchitektur: Aus heutiger Sicht wirken die Räumlichkeiten in "Quake" kantig und klobig, Mitte der Neunziger aber setzte das Spiel Maßstäbe. Die Kritik bejubelte "flüssige Animationen" und die Tatsache, dass erstmals nicht nur die Umgebungen, sondern auch die Gegner und Objekte in der Umgebung aus Polygonen, also virtuell dreidimensional, dargestellt wurden. In "Doom" waren die Dämonen in Wahrheit noch flach wie Papier.

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Kleiner Kämpfer, großer Dämon: Manche der Monster in "Quake" erinnern an Gemälde von Francis Bacon, die Namen diverser Monster und Level sind von H.P. Lovecrafts "Cthulu"-Universum inspiriert

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Hässliche Fratze: Der verstümmelt wirkende Dämon ohne Augen war nur eines von vielen ausnehmend abstoßenden Wesen im "Quake"-Universum.

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Böser Ritter: Dass manche der Gegner in "Quake" menschenähnlich sind, spielte für die Indizierung im Jahr 1996 eine entscheidende Rolle.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?