Radfahren in Moskau - DER SPIEGEL
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Radfahren in Moskau Masochist oder Selbstmörder?

Wer im winterlichen Moskau aufs Rad steigt, ist entweder Masochist oder Selbstmörder. Dennoch will der Bürgermeister seine Megametropole zur europäischen Fahrradhauptstadt machen. Die Tradition spricht für ihn: Ein Russe hat das Rad erfunden - glauben die Russen.
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Fahrradfahrer vor dem Kreml: Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin möchte die Metropole zur Fahrradhauptstadt Europas machen.

Foto: © Maxim Shemetov / Reuters/ REUTERS
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Eine Stadt im Kriechgang: Moskau ist für seine endlosen Staus bekannt, im Schnitt verbringen die motorisierten Hauptstädter zwei Tage pro Monat im Stau.

Foto: © Stringer . / Reuters/ REUTERS
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Sergej Sobjanin: Im Oktober 2010 löste er den beliebten, aber der Korruption verdächtigten Jurij Luschkow als Bürgermeister der größten Stadt Europas ab. Jetzt will Sobjanin bei der nächsten Wahl mit dem Fahrradthema punkten.

Foto: © Alexander Natruskin / Reuters/ REUTERS
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Leihstation für Fahrräder: Im Stadtzentrum sind seit diesem Sommer 30 Stationen in Betrieb, 70 weitere sind in Planung. Insgesamt soll das Projekt zehn Millionen Euro kosten.

Foto: © Sergei Karpukhin / Reuters/ REUTERS
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Traurige Bilanz: Trotz einer riesigen Werbekampagne loggten sich die Moskauer bisher nur 10.000-mal in das System ein.

Foto: © Sergei Karpukhin / Reuters/ REUTERS
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Bahn frei für Radfahrer (Radtag im Mai 2012): Der Verkehr in der russischen Hauptstadt ist chaotisch und brutal. 12.000 Menschen sterben jährlich bei Verkehrsunfällen.

Foto: © Maxim Shemetov / Reuters/ REUTERS
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Kompliziertes Verfahren: Wer einen Drahtesel mieten will, muss sich mit der Kreditkarte im Internet und bekommt dann per SMS einen Code zur Abholung des Fahrrads geschickt.

Foto: © Sergei Karpukhin / Reuters/ REUTERS
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Moskauer Metro: Wer im Winter nicht Metro oder Auto fährt, ist entweder Masochist oder Selbstmörder.

Foto: Harry Engels/ Getty Images
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Metro-Station: Die Untergrundbahn in der russischen Hauptstadt fährt im 90-Sekunden-Takt - und ist mit seinen wunderschönen Haltestellen ein Erlebnis für jeden Touristen.

Foto: Ian Walton/ Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?