Radprofi Eddy Merckx wird 70 - DER SPIEGEL
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Eddy Merckx wird 70 Kannibale mit Knieschmerzen

Der bis heute erfolgreichste Radprofi hat in Belgien noch immer Heldenstatus: Rund 7000 Kilometer fährt Eddy Merckx pro Jahr auf seinem Rennrad - mit jetzt 70 Jahren.
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Starkes Debüt: Merckx wird 1964 Amateurweltmeister - sein erster ganz großer Erfolg.

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Eingebaut: Auch das gab es - Eddy Merckx nicht an der Spitze, sondern im Feld bei den UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1970. (Dritte Reihe Mitte).

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Familientreue: Eddy Merckx 1970 mit seiner Frau Claudine und Tochter Sabrina. Die Familie hielt immer zusammen, Merckx ist seit 48 Jahren verheiratet und hat fünf Enkel.

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Erste große Rundfahrerfolge: Eddy Merckx gewann beim Giro d'Italia 1968 drei Etappen.

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Klassiker: Eddy Merckx (vorne) siegt im April 1965 beim Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich, der damals noch auf der Radrennbahn des Rocourt-Stadions endete. Insgesamt gewann Merckx das Rennen fünf Mal - bis heute ist das Rekord.

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Doping: Beim Giro d'Italia 1969 wird Merckx vor der 17. Etappe wegen Dopings suspendiert und bricht ob der Nachricht in Tränen aus. Bis heute beteuert er in diesem Fall seine Unschuld. Man habe ihm etwas anhängen wollen, weil er souverän in Führung lag, behauptet er. Die Sperre war kurz, ein paar Wochen später gewann er seine erste Tour de France.

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Popularität: Eddy Merckx, der Weltstar. Sogar in den nicht gerade als Radsportnation bekannten Vereinigten Arabischen Emiraten ziert er eine Briefmarke.

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Knie und Kreuz: Kurz vor dem Start der Tour de France 1970 lässt sich Merckx von seinem Pariser Leibarzt Dr. Queguinier erklären, warum es manchmal wehtut.

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Andere Zeiten: Nichtraucher Merckx macht Werbung für die Marke R6 - und nennt das Rauchen allgemein und die Kippe an sich eine "vernünftige Wahl".

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Weltmeister: Im September 1971 sichert sich Eddy Merckx im schweizerischen Mendrisio den zweiten von insgesamt drei WM-Titeln auf der Straße.

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Kannibale: Merckx - hier beim Zeitfahren bei der Tour de France 1974 - ist mit 530 Siegen der erfolgreichste Mann in dieser Sportart.

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Siege, Siege, Siege: Eddy Merckx (M.) auf dem Podium der Tour de France 1974. Der Kannibale gewann acht der 21 Etappen und siegte am Ende vor dem Franzosen Raymond Poulidor (l.) und Vicente Lopez-Carril aus Spanien.

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Reifer Superstar: Giro d'Italia 1976, 20. Etappe: Vigio di Fassa-Terme di Comano. In diesem Jahr gewann Merckx in Mailand-Sanremo sein letztes großes Profirennen.

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Härte zeigen: Zimperlich war Eddy Merckx nie. Hier verarztet er sich selbst bei einem Sechstagerennen.

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Rennfahrerblut: Eddy Merckx' Sohn Axel (l.) war ebenfalls ein guter Profi, wenn auch nicht annähernd so erfolgreich wie sein Vater. 1994 fuhr Merckx Junior für das deutsche Team Telekom, die Fahrräder für das Team lieferte ebenfalls der Papa.

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Auszeichnung: 2011 wird Merckx von Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy (l.) für seine Karriere und vor allem für seine fünf Siege bei der Tour de France zum Kommandeur der Ehrenlegion ernannt. Ein am Hals doch ziemlich enger Orden und damit ungeeignet zum Radfahren.

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Mitorganisator: Der aktuelle Merckx. Hier erklärt er den Profis bei der Tour of Oman im Februar 2015, dass die fünfte Etappe wegen eines Sandsturms abgesagt wird. Als Profi wäre er wohl eher gefahren.

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