Ein Räuber wird 50 Hotzenplotz in 30 Sprachen
Otfried Preußlers "Räuber Hotzenplotz" wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt. In der chinesischen Version ist sein Name annähernd gleich, nur das "Räuber" wurde übersetzt.
"Ryöväri Hurjahanka" aus Finnland - bis auf den Namen gleicht das Cover dem der deutschen Ausgabe.
"Röövel Hotzenplotz", auf estnisch besonders verwegen vor dem eigenen Fahndungsplakat.
Auch auf dem irischen Cover darf "Y Lleidr Hotzenplotz" seinen Namen behalten.
In Spanien sieht das anders aus: Da nennen die Kinder Hotzenplotz "El Bandido Saltodemata" - in Anlehnung an die Bezeichnung für einen flüchtigen Verbrecher.
Mit Kanone im Anschlag präsentiert sich der Hotzenplotz im ehemaligen Jugoslawien, ...
... ein bisschen braver in der russischen Ausgabe.
Der norwegische "Pannebrask" scheint ein echter Tierfreund zu sein.
"Rover Hosseklos" aus den Niederlanden wirkt dagegen ziemlich wild.
"Il Brigante Pennastorta" aus Italien scheint ein eher schüchterner Räuber zu sein.
Der französische Hotzenplotz - alias "Le brigand Briquambroque" - grinst dämonisch mit der erbeuteten Kaffeemühle in der Hand.
In Enland klaut der Hotzenplotz gleich eine ganze Kiste Gold - nichts scheint unmöglich für den Mann mit den sieben Messern.