Räumarbeiten nach dem Beben Trümmer und Trauer in Japans Nordosten
Chaos in Ofunato: Die Hafenstadt wurde vom Tsunami komplett verwüstet. Viele obdachlos gewordene Einwohner haben in der Grundschule Unterschlupf gefunden.
Diese Kinder in Ofunato verbringen ihre Zeit in der Notunterkunft mit Malen.
Mit Seilen und vereinten Kräften arbeiten sich japanische Soldaten durch die Schutthaufen.
Auch wenn die offiziellen Teams tun, was sie können: Viele Bewohner Ofunatos helfen bei den Aufräumarbeiten in ihrem Ort mit.
Kaum noch Hoffnung in Ofunato: Internationale Mannschaften suchen nach Verschütteten. Doch die Chancen, noch Überlebende zu finden, wird von Stunde zu Stunde geringer.
Zusätzlich erschweren starke Schneefälle die Suche. Auch in den kommenden Tagen werden im Nordosten des Landes winterliche Temperaturen herrschen.
Auf trauriger Mission in Otsuchi: Japanische Militärs verteilen während der Suche nach Opfern Aufgaben. 12.000 der 15.000 Einwohner der Stadt gelten nach dem Beben und dem folgenden Tsunami als vermisst.
Was aussieht wie ein gigantischer Schrottplatz, ist ein Trümmerfeld in der Stadt Kesennuma. Selbst große Schiffe - wie im Hintergrund zu sehen - wurden weit landeinwärts gespült, die Autos im Vordergrund brannten aus.
Auch dieses Schiff wurde von den Wellen mitgerissen. Nachdem das Wasser zurückging, blieb das Boot auf einer Straße in Kesennuma liegen.
Noch immer lodern Feuer zwischen den Trümmern des zerstörten Kesennuma.
Das Rathaus in Natori: An den Türen hängen Dutzende Zettel, auf denen Menschen nach Vermissten suchen.
Mit einem roten Wimpel werden von den Suchtrupps Leichenfundorte gekennzeichnet. Der Ort Rikuzentakata wurde fast...
...völlig zerstört. Das Gebäude im Hintergrund war vor dem Tsunami die Konditorei von Rikuzentakata.
Schwere Aufgabe für den Krisenstab: Ein Spezialistenteam der Regierung analysiert Daten des stark beschädigten AKW Fukushima.
Umgesiedelte in Fukushima: Im Umkreis von 20 Kilometern der Anlage wurden am Mittwoch weitere 28.000 Anwohner aus dem Gebiet gebracht. In den vergangenen Tagen hatten bereits mehr als 200.000 Menschen den 20-Kilometer-Umkreis verlassen. In einem Radius bis 30 Kilometer hatte die Regierung alle Menschen aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen.
Die Menschen in den Notunterkünften rücken eng zusammen. Decken sind knapp, und in der Nacht herrschen eisige Temperaturen.
Mit einer dünnen Decke über der Schulter sieht dieser Mann zu, wie ein Rettungstrupp eine Ruine in Kamaishi nach Verschütteten durchsucht.