Rafael van der Vaart Ende einer HSV-Ära
Große Erwartungen: Von Rafael van der Vaart wurde von Anfang an viel erwartet. Als er 2005 von Ajax Amsterdam nach Hamburg wechselte, gelang dem HSV mit ihm ...
... als Leistungsträger in der Saison 2005/2006 der Sprung in die Champions League. Hier erzielt der Niederländer (r.) am 24. September 2005 das erste Tor beim 2:0-Sieg gegen den FC Bayern München.
Glamour: Der Boulevard der Hansestadt freute sich vor allem über die Anwesenheit von Sylvie van der Vaart.
Luftsprung: Mit feinen Pässen und schönen Toren spielte sich van der Vaart schnell in die Herzen der HSV-Fans. Seine größte Schwäche ...
... ist die Verletzungsanfälligkeit. Immer wenn van der Vaart ausfiel, lief es beim HSV schlecht. In der Nationalmannschaft ...
... ist er als Führungsspieler nicht so unumstritten, wie er es beim HSV war. Bei der Europameisterschaft 2008 ...
... machte er drei Spiele, erzielte dabei aber keinen Treffer. Die "Elftal" schied nach einer überragenden Vorrunde im Viertelfinale gegen Russland aus.
Unmut: Bereits im Sommer 2007 wollte van der Vaart nach Spanien wechseln. Er posierte schon mit dem Trikot des FC Valencia. Anlass war ein Interview mit der spanischen Sportzeitung "As". Darin sagte van der Vaart: "Ich denke weiter, dass ich bei Valencia spielen werde. Ich werde vor dem 1. September da sein."
Das ließ HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer damals noch nicht zu. Nun allerdings ...
... ist die Entscheidung gefallen: Er wechselt für eine Ablösesumme von 14 Millionen zu Real Madrid und verabschiedet sich von den HSV-Fans: "Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, bin ich ausgesprochen glücklich, dass ich die Chance hatte, beim HSV zu spielen."