Rallye-Engagement: Kleine Kanonenkugeln - DER SPIEGEL
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Rallye-Engagement Kleine Kanonenkugeln

Rallyesport? War da nicht mal Walter Röhrl Weltmeister? Ja, 1980 und '82; seither holte kein Deutscher mehr den Titel. Und die großen Zeiten von Opel und Audi, die in den frühen achtziger Jahren die Rallye-WM dominierten, sind auch lange vorbei. Das soll wieder anders werden.
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VW Polo R WRC: Böser Blick, weit ausgestellte Radhäuser, tief nach unten gezogener Frontspoiler. So sieht er aus, der VW Polo R WRC, der ab 2013 in der Rallye-Weltmeisterschaft auf Punktejagd gehen soll.

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Kleine Provokation: Noch ist das Auto keinen Meter gefahren, da triezt es schon die künftigen Konkurrenten. Denn VW stellte den Polo R WRC just an dem Wochenende vor, als Mini mit einem ganz neuen Rennauto in die laufende WRC-Saison einstieg - und stahl so dem Novizen zumindest teilweise die Show.

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Rennsemmel: Unter der Haube sitzt ein 1,6-Liter-TSI-Motor, der ungefähr 300 PS Leistung entwickelt und das Auto - je nach Getriebeabstufung - gut 200 km/h schnell macht. Vor allem aber kann so ein World-Rallye-Car in rund vier Sekunden von 0 auf Tempo 100 beschleunigen.

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Flügelwerk: Am Heck des VW Polo R WRC sitzt ein eindrucksvoller Spoiler, der für ausreichend Bodenkontakt des kleinen Allradlers sorgen soll.

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Abflug für Mini: Im Bild zu sehen ist der Mini John Cooper Works WRC auf Basis des Allradlers Mini Countryman bei seinem Debüt während der Sardinien Rallye. Das Team Dani Sordo und Carlos del Barrio erreichte bei der Premiere den sechsten Platz.

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Wilder Drift: Es sind solche Bilder, auf deren Wirkung die Marketingabteilung von Mini setzt. Die Marke aus dem BMW-Konzern posaunt ihr neues Rallye-Engagement über alle Kanäle in die Welt hinaus - selbstverständlich gibt es auch eigene Präsenzen auf Twitter, Facebook und YouTube.

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Champagnerfontäne: Die Ford-Werkspiloten Mikko Hirvonen (rechts) und Jarmo Lehtinen feiern ihren zweiten Platz bei der Rallye Sardinien. Sie hatten nach der letzten Wertungsprüfung lediglich 11,2 Sekunden Rückstand auf den Erstplatzierten.

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Höhenflug: Ford ist mit einem Werksteam in der Rallye-WM aktiv. Vermarktet werden soll das Engagement im rasanten Sport demnächst mit Hilfe eines extra-schnellen Fiesta-Modells: dem Typ Fiesta RS.

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Staub aufwirbeln: In Deutschland steht der Rallyesport derzeit nicht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Das könnte sich ändern, wenn ab 2013 auch Volkswagen mitmischt und in dieser Rennserie Staub aufwirbelt.

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Seriensieger: Der Citroën DS3 WRC des siebenmaligen Weltmeisters Sébastien Loeb und seines Copiloten Daniel Elena. Die französische Marke bietet in einigen Ländern für Privat-Rennfahrer ein Auto an, dass dem Rallye-Renner schon recht nahe kommt. Das Modell DS3 R3 kostet knapp 90.000 Euro und verkauft sich laut Citroën "sehr gut".

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Skoda Fabia S2000: Die VW-Konzernmarke Skoda tritt in der S-WRC-Serie an, die parallel zu den WRC-Rennen stattfindet und auch auf Sardinien gastierte. Skoda ist in diesem Wettbewerb unter anderem mit dem deutschen Team Hermann Gassner jun. und Copilotin Katharina Wüstenhagen am Start.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?