Befreite Stadt Ramadi Polizei öffnet weiteres IS-Massengrab
In der irakischen Stadt Ramadi arbeitet die Polizei das grausame Erbe des IS-Terrorregimes auf: Sie entdeckte ein Massengrab mit mindestens 40 Toten.
Mit Mundschutz und Schaufeln arbeiten sich Soldaten und Forensiker durch die Grube, in der mutmaßlich vom IS getötete Menschen liegen.
Verscharrt in der Innenstadt: Im zentral gelegenen Stadtteil Al-Jamiya hatte der IS die Ermordeten vergraben.
Sieben Monate hatten die IS-Terroristen die westirakische Stadt beherrscht. Massengräber wurden auch in anderen Städten entdeckt, die von den Extremisten kontrolliert worden war. Im Nordirak hatten die Terroristen Massaker an Jesiden verübt.
Ein Soldat verschließt einen Leichensack: Unter den Getöteten sind Frauen und Kinder, aber auch Polizisten, die offenbar bei der Erstürmung durch den IS im Mai 2015 ermordet wurden.
Im sogenannten Kalifat der Terroristen werden Andersgläubige umgebracht. Strafen für Diebstahl und ähnliche kleinere Delikte ist die Amputation von Gliedmaßen.