Ran an die Urnen So hat Europa gewählt
Vor dem Bundestag in Berlin wehte schon am Freitag die europäische Flagge und kündigte die größten Wahl der westlichen Welt an. 375 Millionen Wahlberechtigte ...
... in 27 Mitgliedstaaten waren zur Wahl des Europaparlaments aufgerufen. Griechenland wählte bei sommerlichen Temperaturen von über 35 Grad seine 22 Abgeordneten.
Auch Ungarn schickt 22 Abgeordnete in das 736-köpfige Europaparlament. Hier stimmt die frühere ungarische Außenministerin Kinga Göncz in einem Wahllokal in Budapest ab. Sie ist Kandidatin der regierenden sozialistischen Partei.
Schlangestehen in Bordeaux: 3115 Kandidaten bewarben sich um die 72 französischen Sitze im Europaparlament.
Belgiens Premierminister nimmt seinen Wahlzettel in Empfang: Herman Van Rompuy wählte in Sint-Genesius-Rode. Belgien stimmte nicht nur über die Abgeordneten zum Europaparlament ab. Die rund 7,7 Millionen Wahlberechtigten waren auch zu Wahlen der einflussreichen Regionalparlamente aufgerufen.
Wahllokal im Kulturzentrum "Waitzinger Keller" im bayerischen Miesbach: Mit Spannung wurde das Abschneiden der CSU erwartet. Nach einer ersten Hochrechnung verlor die CSU in Bayern rund 7,7 Prozentpunkte und kam auf etwa 49,7 Prozent.
In Panschwitz-Kuckau in der sächsischen Oberlausitz wurde wie vielerorts in einer Schule gewählt. Die rund 3,5 Millionen wahlberechtigen Sachsen stimmten am Sonntag außerdem über die Zusammensetzung ihrer 491 Gemeinderäte ab.
Wahlhelfer in der spanischen Hauptstadt Madrid: 50 Abgeordnete des EU-Parlaments wurden am Sonntag in Spanien gewählt. Nach ersten Schätzungen lag die Wahlbeteiligung bei nur 34 Prozent, etwa gleichauf mit der Wahl 2004.
Dass die Wahl auch geheim ist, dafür sorgen in diesem Wahllokal in Baleni, einem Dorf 60 Kilometer von der rumänischen Hauptstadt Bukarest entfernt, Vorhänge in den Farben der Landesflagge.
Warschauer Bürger auf dem Weg ins Wahllokal vor dem Kultur- und Wissenschaftspalast aus der sozialistischen Ära: Polen schickt 50 Abgeordnete ins europäische Parlament.