Randy Grubbs verrückte Fahrzeuge Werk statt Wagen
Randy Grubb (l.) nennt sich Auto-Künstler. Auf diesem Foto steht er neben dem US-Entertainer und Petrolhead Jay Leno. Das silberne Ungetüm hinter den beiden ist das von Grubb gebaute und von Leno erworbene Tank Car: sechseinhalb Meter lang, viereinhalb Tonnen schwer und ausgestattet mit einem Continental AV1790 V12-Motor, der ursprünglich in einem M47 Patton Kampfpanzer verbaut war.
Auf das Tank Car folgten mehrere weitere verrückte Auots: Der sogenannte B702 hat einen V12-Motor von GMC, beim Design ließ sich Grubb von einem 1930er Delahaye inspirieren. Die Karosserie ist in Handarbeit gefertigt, die Heckleuchten sind aus mundgeblasenem Glas (Grubb war mal Glasbläser). Den Wagen wurde über das renommierte Auktionshaus Barrot-Jackson an einen Privatsammler versteigert.
Der Alu-Hot-Rod namens Piss'D Off Pete basiert auf einem 1960er Peterbilt 351 Semitruck, in dem ein 500-PS-starker Selbstzünder des Herstellers Detroit Diesel steckt.
Das ist der Decoliner. Die Alu-Karosserie entstand in Handarbeit, als Basisrahmen diente 1973er GMC Motorhome. 6000 Arbeitsstunden stecken laut Grubb in dem Gefährt.
Der Clou am Decoliner ist die sogenannte Flying Bridge, über die man auf das Dach des Busses kommt und ihn von dort aus sogar steuern kann. Die Verbindung wird über eine verlängerte Lenksäule hergestellt.
Die Front des Decoliners stammt von einem 1950er White 3000 Truck.
Innen ist der Bus einfach, aber gemütlich eingerichtet.
Der Indy Special ist wie das Tank Car von Jay Leno mit dem Motor aus einem M47-Panzer ausgestattet. Grubb sieht den Wagen als Hommage an die Indy Roadster Rennwagen aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren des Chassis-Herstellers A.J. Watson.
Der Decopod ist ein mit einer Alu-Karosserie veredelter Piaggio-Roller.
Den Pulse Jet Lakester hat Grubb zusammen mit seinem Freund Robert Maddox gebaut. Als Karosserie diente ihnen der Außentank eines alten Flugzeugs. Angetrieben wird dieser Lakester - so heißen die verrückten Gefährte, mit denen man über Salzseen rast - von einem Pulsstrahltriebwerk.
Randy Grubb in seinem neusten Werk, dem Falconer Dodici
Die Speichenfelgen des Dodici
Inspiriert vom Design eines 1937er Delahaye Typ 145 hat Grubb einen V12-Falconer-Motor mit einer Alu-Karosserie ummantelt.
Der Blitz auf diesem Deco Helmet deutet es an: Grubb verehrt den Comichelden Flash Gordon.