Range Rover Reborn: Neugelände - DER SPIEGEL
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Range Rover Reborn Fabrikneu mit Vierzig

Ein 40 Jahre alter Range Rover, der aussieht wie gerade vom Band gerollt: Der Hersteller Jaguar Land Rover hat daraus ein Geschäftsmodell gemacht. Hinter der Traditionspflege der Briten steckt ein Ex-Gabelstaplermanager aus Deutschland.
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Das erste fertige Exemplar der Range-Rover-Reborn-Reihe wurde auf der Oldtimermesse Rétromobile in Paris erstmals öffentlich gezeigt.

Foto: Land Rover
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Tim Hannig, 38 Jahre alt und gebürtiger Hamburger, leitet seit rund anderthalb Jahren die Klassikerabteilung bei Jaguar Land Rover.

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Hannig und sein Team tauften den Wagen "Goldie" – wegen seiner Lackfarbe namens Bahama-Gold.

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Der Range Rover kam 1970 auf den Markt. Damals fuhr nicht die halbe Stadt in Geländewagen durch die Gegend, sondern fast ausschließlich Landwirte, Grundbesitzer oder Jäger.

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Die erste Modellreihe waren Dreitürer. Der kantige Auftritt beeindruckte damals sogar die Kunstwelt: Anfang der Siebziger wurde der Range Rover als ein Exponat mit "beispielhaftem Industriedesign" im Pariser Louvre ausgestellt.

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Insgesamt zehn alte Range Rover sollen wie Goldie wieder hergerichtet werden. Die Restaurierung wird am JLR-Standort in Coventry vorgenommen.

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66 Mitarbeiter zählt die Abteilung von Hannig mittlerweile. Die Zahl der Beschäftigten hat sich damit seit seinem Antritt vor anderthalb Jahren verdreifacht.

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Die Sitze, das Leder, die Armaturen: Alles wirkt wie neu.

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Unter der Haube befindet sich ein 3,5-Liter Rover-V8 mit 135 PS.

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Das Aggregat wurde in einem Sodiumbad gesäubert und generalüberholt.

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Direkt neben Goldie parkten am JLR-Stand zwei weitere alte Range Rover, allerdings in erbärmlichem Zustand.

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Die beiden Mängelexemplare dienen als eine Art Vorher-Nachher-Vergleich. Sie sollen in diesem Jahr wie Goldie aufgemöbelt werden.

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An diesem Foto wird deutlich, warum die Wiederherstellung der Wagen mehrere Monate Handarbeit in Anspruch nimmt.

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Zu 80 Prozent sollten die Autos, die als Basis dienen, im Originalzustand sein. Diese Teile werden dann aufwendig erneuert, der Rest aus Ersatzteillagern besorgt.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?