Raspbmc: So läut das Sofa-Linux - DER SPIEGEL
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Raspbmc So läuft das Sofa-Linux

Günstige Erweiterung für alte Fernseher: Der winzige Billig-Computer Raspberry Pi macht alte Glotzen fit fürs Netz. Mit einem speziellen Gratis-Linux kann man Online-Mediatheken abrufen, Online-Clips und Filme vom USB-Stick anschauen. Hier steht, wie Sie Sofa-Linux einrichten.
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Raspberry Pi: Dieser kleine Computer kostet im Versandhandel 39 Euro - das Gehäuse, den W-Lan-Adapter und das Netzkabel muss man selbst dazukaufen.

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Kleiner Computer: Hier der Vergleich zu einer Streichholzschachtel

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Anschlüsse: Rechts der Ethernet-Port, hier kann man den Raspberry Pi per Netzwerkkabel mit dem Router verbinden.

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HDMI: Über den flachen Anschluss links verbindet man den Raspberry Pi mit einem Fernseher oder Monitor.

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Raspberry-Installation: Unter OSX speichert man mit zwei Terminal-Befehlen die Raspbmc-Installation auf der SD-Karte.

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Datenträger: Die so vorbereitete SD-Karte steckt man in den Raspberry Pi, dann muss man die Installation auf dem Raspberry abschließen. Dazu muss der Mini-Rechner an einen Monitor oder Fernseher angeschlossen sein (per HDMI-Kabel), und per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden werden, damit die nötigen Dateien aus dem Internet nachgeladen werden können.

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Fernbedienung: Mit der Android-App Yatse lässt sich ein Raspbmc-Zuspieler im selben Netzwerk steuern.

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Yatse-Fernbedienung: Per Tablet oder Smartphone kann man auf einer virtuellen Tastatur tippen.

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W-Lan: Über den USB-Adapter kommt der Raspberry Pi ins Netz, das System ruft automatisch Aktualisierungen ab.

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Apps: Freiwillige haben viele Apps entwickelt, mit denen man gratis Online-Mediatheken abrufen, Festplatten-Rekorder steuern und Filme vom USB-Stick oder iTunes-Stream sehen kann.

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Wetter-App: Kein Multimedia-Zuspieler kommt ohne Wetter-Vorhersage aus - beim Raspbmc kann man unter vielen Wetter-Apps wählen.

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Mediatheken: Im Netz abrufbare Video-Datenbanken kann man über Apps unter Raspbmc nutzen.

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Web-Aufbereiter: Viele mehr oder minder praktische Zusatzprogramme präsentieren Online-Inhalte auf dem Fernseher, zum Beispiel Internet-Foren.

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Online-Video: Neben Vimeo und YouTube sind per Raspbmc viele Video-Spezialangebote zugänglich, zum Beispiel Spieletests und Filmtrailer.

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Niederländisches Fernsehen: Über Raspbmc sind viele ausländische Sender zugänglich, die man im Kabelnetz und über DVB-T ohnehin nicht findet.

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Interaktives Fernsehen: In der Arte-Mediathek kann man die Highlights der Woche abrufen.

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Hardware: Der Raspberry Pi hat einen nicht sonderlich schnellen Prozessor, spielt aber dank eines speziellen Chipsatzes viele Videodateien flüssig in Full-HD-Auflösung ab. Die Hardware des Mini-Computers dekodiert den weit verbreiteten Standard zur Videokompression H.264/MPEG-4 AVC.

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Speicherplatz: Das Betriebssystem nimmt nicht einmal zwei Gigabyte des Speicherplatzes auf der SD-Karte ein. Man kann Videodateien direkt von eingesteckten USB-Sticks oder Festplatten abspielen.

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Benutzer-Verwaltung: Man kann Passwörter vergeben und bestimmte Funktionen sperren.

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Übertragung per Airplay: Man kann bei iTunes gekaufte Filme und Serien vom Computer aus per W-Lan zum Raspbmc streamen - hier zum Beispiel läuft Lost. Bei unserem ersten Versuch erkannte iTunes zwar den Raspberry Pi im selben Netz, der Zuspieler konnte das Video aber nicht wiedergeben. In solchen Fällen muss man sich durch Foren wühlen, verschiedene Lösungsvorschläge ausprobieren und hoffen, dass es irgendwann funktioniert.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?