Rassismus: Vom Leben als "Gast" - DER SPIEGEL
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Migration Vom Leben als "Gast"

Niemand will in diesem Land über strukturellen Rassismus sprechen. Stattdessen werden die immer gleichen beschönigten Erzählungen bemüht, die bei den "Gastarbeitern" beginnen.
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Bis zu sechst in einem Raum: eine Unterkunft der Gastarbeiter in München

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In Hochbetten und mit wenig Platz: Durch die Schichtarbeit schliefen die einen, während die anderen von der Arbeit zurückkamen.

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Spartanisch, rau und karg: Sammelunterkünfte für die Arbeiter

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Und auch die sanitären Einrichtungen waren eher dürftig.

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Spanische Migrantinnen und Migranten im Kultverein, Weihnachten 1966.

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1970 in Düsseldorf: Türkische Gastarbeiter warten in einem Zelt am Flughafen auf ihren Flug zurück in die Türkei. Trotz Flugtickets, die sie über ein Reisebüro gebucht hatten, gab es für sie keinen Platz in der Maschine.

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Sie kamen mit Lire und bekamen DM: Italienische "Gastarbeiter" auf der Post in Wolfsburg, 1962. Italien war das erste Land, das gemeinsam mit der deutschen Regierung ein "Anwerbeabkommen" begann.

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Die ersten "Gastarbeiter" in Deutschland waren Italiener. Hier bei einer Frühstückspause am Kuhwerder Kai im Hamburger Hafen, 1960.

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