Raubkunst: Ringen um die Rückgabe - DER SPIEGEL
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Raubkunst Ringen um die Rückgabe

Gipfeltreffen mit Hindernissen: Mehr als 45 Staaten wollen in Prag eine "Erklärung von Theresienstadt" zu Raubgütern aus der NS-Zeit unterzeichnen. Doch die Regierungen wollen sich eigentlich gar nicht zur Rückgabe verpflichten. Schon der Entwurf der Erklärung wurde weichgespült.
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Franz Marc, "Katze hinter einem Baum", 1910, Sprengel Museum, Hannover - wurde inzwischen von einer staatlich geführten Hannoveraner Bank an die Familie des jüdischen Schuhfabrikanten und Kunstsammlers Alfred Hess zurückgegeben.

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Gustav Klimt, "Adele Bloch-Bauer I", 1907, Neue Galerie, New York - lange in österreichischem Besitz, wurde 2005 nach langen Querelen restituiert

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Franz Marc, "Die kleinen blauen Pferde", 1911, Stuttgart - offene Verhandlung: Die Erbin der Sammlung Hess, aus der auch das Kinderbild "Katze hinter einem Baum" sowie Kirchners "Straßenszene" stammt, stellte 2006 einen Antrag auf Restitution.

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Berühmtester Restitutionsstreit: "Berliner Straßenszene" von Ernst Ludwig Kirchner, 1913, bis dato eines der Prunkstücke im Berliner "Brücke"-Museum, wurde 2006 mit großem Medienecho an die Erben der jüdischen Familie Hess zurückgegeben.

Foto: DDP
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