"Explorer 1" Der Retter der Ehre
Start von Explorer 1: Am 31. Januar 1958 schickten die USA ihren ersten Satelliten erfolgreich ins All - rund vier Monate nach dem russischen Sputnik-Start. Transportiert wurde der Satellit von Juno-1, einer Rakete, die von deutschen Ingenieuren um Wernher von Braun entwickelt worden war.
Glücklicher Start: Die Forscher William Pickering (links) und James van Allen (Mitte) freuen sich mit Wernher von Braun über den geglückten Start des Satelliten Explorer 1. Über ihren Köpfen halten sie ein 1:1-Modell.
Mach Platz, Sputnik!: Die Lokalzeitung von Huntsville verkündete den Triumph der ortsansässigen deutschen Ingenieure. Der Redakteur verirrte sich dabei im Dschungel der Nomenklatur: Die Rakete war keine Jupiter-C, sondern eine Juno-1.
Explorer 1 vor dem Start: Im nächtlichen Cape Canaveral erwartet der Satellit Explorer 1 den Start mit einer vierstufigen Juno-Trägerrakete.
Hoher Besuch: Am 11. September 1962 führte Wernher von Braun Präsident John F. Kennedy durch seine Arbeitsstätte, das Marshall Space Flight Center in Huntsville (Alabama).
Fehlstart: Am 6. Dezember 1957 scheiterte der Versuch der US Navy, mit Vanguard den ersten amerikanischen Satelliten zu starten, in einer spektakulären Exposion.
Explorer-Endmontage: Das Foto, herausgegeben vom California Institute of Technology, zeigt die Technicker der Army Ballistic Missile Agency (ABMA) in Huntsville, beim Einbau der letzten Instrumente vor dem Start von Explorer 1.
Redstone: Arbeiter bringen die Redstone-Rakete der US Army in Position, um sie am 7. Juli 1957 in New York aus Anlass des Internationalen Geophysikalischen Jahres auszustellen.
Vanguard-Satellit: Der Vanguard-Satellit auf der dritten Stufe der amerikanischen Vanguard-Rakete im Juli 1958 vor seinem Start ins All.
Modell des "Sputnik"-Satelliten: Ein Modell des russischen Satelliten "Sputnik" 1961 bei einer Messe in London. Der Sputnik war 1957 der erste Satellit im Weltall, die Sowjetunion war damit den USA bei der Eroberung dees Weltalls einen Schritt voraus.
"Sojus TM-30" beim Start: Beginn einer neuen Ära: Auf "Sputnik" und "Wostok" folgten viele weitere Satelliten und Raumschiffe sowjetischer Bauart. Hier eine "Sojus TM-30" beim Start.
Raketentechniker von Braun: Der deutsche Raketentechniker Wernher von Braun hält ein Modell der V2-Rakete. Er hatte die Entwicklung der V2 für die Nazis während des Zweiten Weltkriegs in Peenemünde geleitet. Nach Kriegsende siedelte er in die USA über, wo er die Entwicklung der ersten Stufe der Saturn-V-Trägerrakete leitete. Sein größter Traum und Erfolg war die Mondlandung der Amerikaner, die 1969 durch seine Beteiligung möglich wurde.
Präsident Kennedy und von Braun: US-Präsident John F. Kennedy und der deutsche Raketeningenieur Wernher von Braun stehen am 16. November 1963 an der Startplattform der Saturn-Rakete. Das Ziel der beiden: einen Menschen auf den Mond schicken. Hinter den beiden steht Robert Seamans, der stellvertretende Geschäftsführer der NASA zu der Zeit.
Aufbau der Saturn-V-Rakete: Eine Zeichnung der Saturn-V-Rakete, mit der die Apollo-Module ins All gebracht wurden. Für die Entwicklung und den Bau war Dr. Wernher von Braun im Marshall Space Flight Center in Huntsville, Alabama verantwortlich.
Mercury-Redstone- Rakete: Eine Gruppe von NASA-Mitarbeitern steht vor einer Mercury-Redstone-Rakete, mit der der erste Mensch ins Weltall geschossen werden sollte. Unter ihnen der deutsche Wissenschaftler Wernher von Braun, der für die Nationalsozialisten den Bau der V2-Rakete geleitet hatte und nach Kriegsende in den USA an der Entwicklung der Mercury-Redstone- und Saturn-V-Rakete beteiligt war. Auch mit auf dem Foto sind die Astronauten James Lovell, Walter Schirra und Virgil (Gus) Grissom, sowie ein weiterer Deutscher, Joachim Kuettner, Direktor des Marshall Space Flight Center und Leiter der Mercury- und Apollo-Projekte.
Zündung der Saturn V: Die Zeichnung von 1966 zeigt, welche Faszination damals von der gewaltigen Saturn-V-Rakete ausging. Sie ist bis heute eine der größten und leistungsstärksten Raketen aller Zeiten.
"Shake Hands" mit Jurij Gagarin: Christine Thomas überreicht dem Kosmonauten Jurij Gagarin am 18. Oktober 1963 vor dem Kalibetrieb in Merkers einen Blumenstrauß.
Dem Artikel zugeordnet von einestages-Leserin Christine Thomas.