Bruce McCandless Spaziergang in der Schwerelosigkeit
Schwerelos: Um im All navigieren zu können, trug Bruce McCandless einen 140 Kilo schweren Raketenantrieb auf den Rücken.
Lautlos im All? Was hier so friedlich und ruhig aussieht war in Wirklichkeit eine sehr laute Angelegenheit. Ständig hörte er die Kommunikation der anderen Crewmitglieder über seine Funkverbindung im Helm. "Als wollten sie alle zur selben Zeit reden."
Ausflug ins Ungewisse: Vier Stunden und 55 Minuten schwebte der Astronaut durchs All und entfernte sich dabei bis zu 100 Meter von seinem Raumschiff. Im Fachjargon wird so ein Ausflug EVA genannt, "Extra-Vehicular Activity".
Ein Spaziergang: Nach dem es auf der Mission bereits etliche Probleme mit dem Raumschiff gegeben hatte, war Astronaut Bruce McCandless fast ein wenig enttäuscht, dass die Technik während seines Spaziergangs so einwandfrei funktionierte - so sei sein Spacewalk keine Herausforderung gewesen.
Einzigartige Aussicht: Bruce McCandless musste mehr als zwei Jahrzehnte warten, bis er endlich im Februar 1984 sein Spacewalk-Debüt genießen konnte. Nach ihm durften dann auch nur noch sechs weitere Astronauten ohne Sicherungsleine hinaus ins Weltall.
Weit, weit weg: Nur noch als winziger Punkt war Bruce McCandless schließlich vom Shuttle aus zu sehen. Er schwebte 100 Meter vom Shuttle entfernt - und 300 Kilometer über der Erde.
Bruce McCandless: Der Astronaut war bereits bei der ersten Mondlandung 1969 dabei gewesen. Allerdings saß er, während seine Kollegen Neil Armstrong und Edwin Aldrin über die Mondoberfläche hüpften, im NASA-Hauptquartier auf der Erde und hielt nur über Funk Kontakt zu ihnen.