Stereo-Streaming Raumfelds XL-Boxen
Raumfeld L: Die größten Lautsprecherboxen des Berliner Unternehmens wirken frontal betrachtet wie herkömmliche Stereoboxen. Sie können wahlweise mit oder - wie hier zu sehen - ohne Schutzabdeckung aufgestellt werden.
Unter den magnetisch gehaltenen Abdeckungen steckt ein Dreiwege-Soundsystem. Für das Bassfundament sorgen pro Box zwei Carbon-Tieftöner.
Der Mittenbereich wird von einem etwas kleineren Lautsprecher mit einer herkömmlichen Membran aus Zellulose abgedeckt.
Die gesamte Elektronik der Raumfeld L steckt im sogenannten Master-Lautsprecher (l.). Unter anderen sind hier die WLAN-Empfangseinheit und die Verstärker eingebaut, die jeweils 165 Watt Sinusleistung bereitstellen.
Am Anschlusspanel steht eine analoger Eingang bereit, an den man beispielsweise CD- oder MP3-Player anschließen kann. Außerdem lassen sich hier USB-Datenträger anschließen. Statt WLAN kann man die Boxen auch per Kabel vernetzen.
Statt die eingebauten Verstärker zu nutzen, kann man die Boxen auch als Passivlautsprecher an einen externen Verstärker anstöpseln - was irgendwie absurd erscheint.
Die passive der beiden Lautsprecherboxen enthält keine Elektronik. Sie wird mit einem gewöhnlichen Lautsprecherkabel an die Aktivbox angeschlossen, ist dafür mit Standard-Lautsprechereingängen ausgestattet.
Die Smartphone-App, mit der die Raumfeld-Lautsprecher gesteuert werden, ist ausgesprochen spartanisch aufgebaut, lässt auf dem Startbildschirm viel Platz für Erweiterungen.
Die Listenansicht unter "Meine Musik" erinnert an Apples iTunes-App, zeigt aber weniger Informationen an als die Apple-App.
Den Zugang zu Tausenden Internetradiostationen realisiert Raumfeld über den Anbieter TuneIn. Wie von TuneIn gewohnt sind die Sender nach Genres und Regionen sortiert abrufbar.
Die jeweiligen Seiten für Künstler oder Alben sind sehr übersichtlich gestaltet. Auffällig ist, dass die Coverart oft grob gepixelt dargestellt wird. Offenbar greift Raumfeld hier manchmal auf ein für hochauflösende Displays zu kleines Bildformat zurück.
In der Einzelansicht des aktuell gespielten Titels werden neben einer Großansicht des Covers die üblichen Bedienelemente für Start, Stop, Vorwärts, Rückwärts, Zufall und Endloswiedergabe gezeigt. Von hier aus kann man auch direkt auswählen, auf welchen Lautsprechern die Musik gespielt werden soll. falls man mehr als ein Raumfeld-Boxenpaar besitzt.